Geldstrafe für den FC Basel

Der FC Basel ist wegen der Protestaktion von Greenpeace-Aktivisten während des Champions-League-Heimspiels gegen Schalke von der UEFA gebüsst worden. Der Schweizer Meister muss 30'000 Euro bezahlen.

In der 5. Minute der CL-Partie des FC Basel gegen Schalke 04 vom 1. Oktober (0:1) hatten sich mehrere Greenpeace-Aktivisten vom Dach des St. Jakob-Parks abgeseilt und mit einem Transparent gegen UEFA- und Schalke-Sponsor Gazprom protestiert. Der Europäische Fussballverband UEFA eröffnete daraufhin ein Disziplinarverfahren gegen den Schweizer Meister.

Sicherheit nicht gewährleistet

Die UEFA begründete die Busse von 30'000 Euro damit, dass die Organisation von Seiten des FCB ungenügend gewesen sei. Der Heimklub habe die Sicherheit im Stadion zu verantworten und für einen reibungslosen Ablauf des Spiels zu sorgen.

Heusler: «Nicht erfreulich»

«Das Urteil ist keine Überraschung, aber für uns nicht erfreulich. Ob wir dagegen Rekurs einlegen werden, steht noch nicht fest», sagte Basel-Präsident Bernhard Heusler. Um solche Aktionen in Zukunft zu verhindern, habe der Klub inzwischen Massnahmen getroffen.

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Aktivisten erzwingen Spielunterbrechung

1:32 min, aus Tagesschau am Mittag vom 2.10.2013