Ivan Ivanov: Der ruhende Pol beim FC Basel

Der FC Basel hat beim 1:1 im Champions-League-Gruppenspiel auswärts gegen Steaua Bukarest Punkte liegen lassen. Zu den besten FCB-Spielern gehörte in Rumänien Innenverteidiger Ivan Ivanov. Mit seiner abgeklärten Spielweise verlieh er der FCB-Defensive viel Stabilität.

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Ivanovs Aktionen gegen Steaua Bukarest

1:00 min, vom 23.10.2013

Im August verpflichtete der FC Basel als Ersatz für den zu Dynamo Kiew gewechselten Aleksandar Dragovic Innenverteidiger Ivan Ivanov. Das Engagement hat sich für den Schweizer Meister ausbezahlt. Der 25-Jährige ist als ruhender Pol ein fester und zuverlässiger Wert in der FCB-Defensive.

Ruhig, abgeklärt und zweikampfstark

Seine Stärken stellte Ivanov auch im CL-Spiel in Bukarest unter Beweis. Gleich mehrfach unterband der bulgarische Internationale vielversprechende Steaua-Angriffe. Auffallend ist Ivanovs Spielweise. Dank ausgezeichnetem Stellungsspiel löst er brenzlige Situationen abgeklärt und ohne eine Spur von Hektik. Kaum ein Zweikampf ging gegen die Bukarest-Stürmer verloren. Gleichzeitig bewies er, dass er ein gutes Auge für den ersten Pass hat.

Yakin vertraut voll und ganz auf Ivanov

Seit dem Wechsel von Partizan Belgrad nach Basel kam Ivanov in jedem FCB-Spiel zum Einsatz. Für das Vertrauen von Coach Murat Yakin bedankt er sich mit stets soliden Leistungen. Die Lücke, die Dragovic mit seinem Weggang hinterliess, hat Ivanov mehr als nur geschlossen.

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Ivanovs verpasste Grosschance

0:23 min, vom 23.10.2013

Steigerungspotenzial im Abschluss

Wenn man etwas an Ivanov kritisieren will, dann sind es seine Skorerqualitäten. Zwar ist das Toreschiessen nicht die primäre Aufgabe eines Verteidigers, gerade bei Standards bieten sich einem kopfballstarken Spieler wie Ivanov aber des Öfteren gute Möglichkeiten. In 12 Spielen für den FCB gelang ihm bislang einzig im Cup gegen Münsingen ein Treffer.

In dieser Hinsicht wird Ivanov auch mit seiner Leistung in Bukarest nicht vollumfänglich zufrieden sein. Zu fest dürfte ihn die Situation in der 12. Minute ärgern, als er den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbringen konnte.