Ludogorets auf den Spuren von Levski Sofia

Der FC Basel trifft in der letzten Runde der Champions-League-Qualifikation auf die Überraschungsmannschaft von Ludogorets Rasgrad. Die bulgarischen Senkrechtstarter streben mit einer schlagkräftigen Truppe den grossen Coup an.

Ludogorets tritt gegen Basel erst zum 4. Europacup-Duell der Klubgeschichte an. In der vergangenen Saison scheiterten die Bulgaren in der 2. Quali-Runde zur Champions League an Dinamo Zagreb - das Aus kam im Rückspiel in der 8. Minute der Nachspielzeit.

Mit neuem Trainer zum grössten Klub-Erfolg

Als erst zweites bulgarisches Team und zum ersten Mal seit 2006 (Levski Sofia) strebt der Landesmeister unter dem neuen Coach Stoichov Stoev nun den Einzug in die Gruppenphase an. Der frühere U17-Trainer Bulgariens hatte das Amt erst nach Ludogorets Hinspiel-Niederlage in der 2. Quali-Runde gegen Slovan Bratislava übernommen.

Teuerster Kader Bulgariens

Grosse Namen sucht man im Team von Ludogorets vergeblich, dennoch verfügt der Klub dank den Millionen des Unternehmers Kyril Domustschiev über den teuersten Kader der Liga (Marktwert: 15 Millionen Euro). Mit mittlerweile 16 Ausländern hat der Investor eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.