Malagas Abschied von Europas Bühne?

Am Mittwoch empfängt Malaga den FC Porto zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League. Nach der 0:1-Niederlage vor 3 Wochen in Portugal droht dem spanischen Überraschungsteam das Aus in der «Königsklasse» und damit ein längerer Europacup-Unterbruch.

Porto (links Eliaquim Mangala) könnte für Malaga (Julio Baptista) Endstation bedeuten.

Bildlegende: Straucheln verboten Porto (links Eliaquim Mangala) könnte für Malaga (Julio Baptista) Endstation bedeuten. Reuters

Fussball-Europa staunte, als Malaga die Gruppe C ohne Niederlage als Sieger abschloss und sich als Champions-League-Neuling für die Achtelfinals qualifizierte.

In Porto wurde das Team von Manuel Pellegrini dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit dem 0:1 an der Atlantikküste waren die Andalusier noch gut bedient.

Portos Stärke liegt in der Defensive

Die Aufgabe für den 4. der Primera Division dürfte auch zuhause nicht einfach werden. Porto hat in den 7 CL-Partien nur gerade 4 Gegentore erhalten. Die Equipe von Vitor Pereira ist damit zusammen mit Juventus Turin das defensiv stärkste Team der «Königsklasse».

Malaga droht längerer Europacup-Unterbruch

Porto hat damit beste Aussichten, erstmals seit 2009 wieder die Viertelfinals zu erreichen. «Wir träumen alle vom Titel», sagte Joao Moutinho, der im Hinspiel den entscheidenden Treffer erzielt hatte.

Für Malaga könnte das Out einen längeren Europacup-Unterbruch bedeuten: Die Spanier wurden von der UEFA wegen finanziellen Verfehlungen («Financial Fairplay») für kommende Saison aus dem internationalen Wettbewerb ausgeschlossen.

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Hinspiel Porto - Malaga (1:0)

4:42 min, vom 19.2.2013