Mehmedi rettet Leverkusen einen Punkt

Achterbahnfahrt der Gefühle in Leverkusen: Bayer hat beim 4:4 gegen Roma trotz einer Zweitore-Führung nur dank einem späten Mehmedi-Treffer noch einen Punkt geholt. Chelsea kam in Kiew nicht über eine Nullnummer hinaus.

  • Blitzstarts: 1:0 nach wenigen Sekunden für St. Petersburg und Leverkusen
  • Doppelpack: Hernandez, De Rossi und Rakitic mit je zwei Toren
  • Eigentor: Valencia gewinnt glücklich aber verdient gegen Gent

Gruppe E: Torparade in Leverkusen

Der Leverkusener Traumstart drohte gegen Rom zum Albtraum zu werden: Nach einer frühen Zweitore-Führung durch Javier Hernandez drehten die Gäste richtig auf. Daniele De Rossi ebenfalls mit einem Doppelpack, Miralem Pjanic mit einem herrlichen Freistoss und Iago Falque stellten das Skore bis zur 73. Minute auf 4:2. Ein sehenswertes Tor von Kevin Kampl brachte beim Bundesligisten die Hoffnung zurück. Dann kam der Moment von Admir Mehmedi: Der Nati-Stürmer traf 4 Minuten vor dem Ende zum 4:4-Ausgleich und sicherte Leverkusen doch noch einen Punkt.

Barcelona musste sich in Borissow bis in die 48. Minute gedulden, ehe Ivan Rakitic die Führung für die favorisierten Gäste erzielte. Das überforderte Heimteam konnte nicht mehr reagieren und so traf in der 64. Minute erneut Rakitic zum 2:0-Endstand.

Gruppe G: Nullnummer für Chelsea

Chelsea kommt auch in der Champions League nicht wirklich auf Touren. Das Team von Jose Mourinho liess beim torlosen Unentschieden in Kiew Punkte liegen. Chelsea bekundete dabei auch Pech: Eden Hazard und Willian trafen nur die Torumrandung.

Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte beim 2:0 von Porto zuhause gegen Maccabi Tel Aviv für die Entscheidung. Vincent Aboubakar (37.) und Yacine Brahimi nur 4 Minuten später sorgten bereits vor dem Seitenwechsel für das Endresultat.

Gruppe H: Valencia dank Eigentor

Noch schneller als Leverkusen ging Zenit St. Petersburg gegen Lyon in Führung. Bereits in der 2. Minute zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Doch in Russland konnten die Gäste die Partie nicht mehr drehen. Zwar gelang Lyons Alexandre Lacazette kurz nach der Pause mit der Hacke der Ausgleich. Daraufhin hämmerte Hulk den Ball aber zum 2:1 in die Maschen, ehe Captain Danny das 3:1 und damit die Siegsicherung brachte.

Valencia hätte zuhause gegen den Aussenseiter aus Gent zur Pause mit 5:0 führen können. Doch nach 45 Minuten hiess es völlig entgegen dem Spielverlauf 1:1. Erst in der 72. Minute sorgte ein Eigentor von Mitrovic zum 2:1 für die Entscheidung zugunsten der Favoriten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.10.2015, 20:00 Uhr