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Champions League Mourinho: «Es war ein Penalty, das macht mich glücklich»

Einmal mehr hat José Mourinho mit Chelsea den Einzug in den Champions-League-Final verpasst. Der Portugiese sah den Penalty gegen sein Team als Wendepunkt, zumal John Terry kurz zuvor den erneuten Führungstreffer knapp verpasst hatte.

«Statt 2:1 für uns hiess es dann 1:2», meinte José Mourinho lapidar zu den aus seiner Sicht entscheidenden Momenten zwischen der 53. und der 60. Minute. Erst war John Terry mit seinem Kopfball am mirakulös reagierenden Thibaut Courtois gescheitert. Dann foulte Samuel Eto'o Diego Costa im eigenen Sechzehner, worauf dieser mit dem 2:1 vom Elfmeterpunkt aus für die Vorentscheidung sorgte.

Schürrle: «Waren zu passiv»

«Der Penalty war entscheidend. Und es war tatsächlich ein Penalty, was mich glücklich macht. Denn ich mag keine ungerechtfertigten Penaltys», sagte Mourinho in seiner unnachahmlichen Art.

«Wir haben es gut gemacht, in der erste Hälfte, dann haben wir uns zurückgezogen. Wir waren zu passiv, haben die Zweikämpfe verloren. Dann war es vorbei», befand der deutsche Nationalspieler André Schürrle, der eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt worden war.

Ex-Chelsea-Spieler leitet Wende ein

Atleticos Trainer Diego Simeone sah den Knackpunkt zugunsten seines Teams schon früher in der Partie. «Das 1:1 war ganz wichtig, danach haben wir ruhiger gespielt und das Spiel sogar beherrscht», so der Argentinier, der mit seiner Einschätzung, dass es ein vedienter Sieg gewesen sei, richtig lag.

«Jetzt werden wir den Erfolg in vollen Zügen geniessen», freute sich Atletico-Captain Tiago über den Sieg. Der Portugiese, der vor 9 Jahren selbst an der Stamford Bridge gespielt hatte, hatte das 1:1 mit einem weiten Pass auf Juanfran eingeleitet.

Atletico tanzt auf 2 Hochzeiten

Eine allzu ausgelassene Feier wird sich Atletico wohl aber nicht erlauben. Schliesslich tanzen die Hauptstädter, die bereits am Sonntag in Levante wieder im Einsatz stehen, noch auf einer zweiten Hochzeit. Es winkt der erste Meistertitel in der Liga seit 18 Jahren. Drei Runden vor Schluss liegen die Madrilenen 3 Verlustpunkte vor Stadtrivale Real und 4 vor Barcelona.

Legende: Video Highlights Chelsea - Atletico abspielen. Laufzeit 4:47 Minuten.
Vom 30.04.2014.

6 Kommentare

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  • Kommentar von KPD, Stamford Bridge
    Kleien erweiterung des Kommentars: ManU hat es auch gemacht gegen Bayern. Alle waren überrascht aber drauf rumgehackt wurde nicht wirklich. RM hat es gegen Bayern gemacht, Atletico macht es auch. Benfica gestern gegen Juve hat es auch gemacht. Nur bei Chelsea wird es so breit gemacht. Wieso? JM. Bei ManU und RM war man überrascht das die es machen. Ich glaube RM hat eindrucksvoll demostriert das es funktioniert und keines wegs "Anti-Fußball" ist. Ich bin fertig...
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  • Kommentar von KPD, Stamford Bridge
    Was JM sagt wird ja auch immer auf die Waagschale gelegt. Egal was er sagt, es komt bestimmt in den Medien. Würde es irgendein ander sagen mit den selben Worten bei einem ähnlich großen Verein, würde es bei weitem nicht so viel gerede geben. - Seine Taktik...naja...solange es funktioniert und Chelsea gewinnt ist es mir egal. Auch lustig: Viele Teams "parken den Bus vor dem Tor" aber nur bei Chelsea wird gestänkert. Wieso? JM.
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  • Kommentar von g, g
    Ich bin auch ein grosser Mourinho-Fan, aber ich kann nur sagen: Endlich hat Chelsea ihren Mannschaftsbus vom Tor weggefahren...!
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