PSG glanzlos im Viertelfinal

Paris Saint-Germain hat sich erstmals seit 1995 wieder für die Viertelfinals der Champions League qualifiziert. Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel genügte den Franzosen gegen Valencia im heimischen Prinzenpark ein 1:1.

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Fussball: Paris SG-Valencia

2:40 min, vom 6.3.2013

Während fast einer Stunde zeigten die Millionentruppe von Paris SG und der Tabellen-5. der spanischen Primera Division ein müdes Gekicke. Ein Abschlussversuch von Valencias Roberto Soldado in der 15. Minute war das höchste der Gefühle.

Valencia-Tor sorgt für Spannung

Mit dem 1:0 für die Gäste durch Jonas in der 55. Minute kam immerhin Spannung auf. Der Brasilianer hatte einen Energieanfall und schoss aus 16 Metern wuchtig zur Führung ein. PSG-Keeper Salvatore Sirigu war chancenlos.

Nur 11 Minuten später glich Ezequiel Lavezzi aus. Der Argentinier, der schon im Hinspiel getroffen hatte, überwand Valencia-Hüter Vicente Guaita im 2. Anlauf. Die Vorarbeit hatte Kevin Gameiro geleistet.

Valencia mit dem Algerier Sofiane Feghouli als auffälligstem Akteur hätte mit einem weiteren Tor immerhin noch die Verlängerung erreicht. Die Pariser Abwehr, die in den letzten 23 Europacup-Heimspielen keine Niederlage mehr zugelassen hat, stand aber fortan sicher.

Beckham schmort auf der Ersatzbank

PSG musste ohne den gesperrten Schweden Zlatan Ibrahimovic auskommen. Und auch auf das CL-Comeback von David Beckham mussten die 43'000 im Parc des Princes verzichten. Coach Carlo Ancelotti schickte den Engländer nach der Pause zwar zum Aufwärmen, beliess ihn aber letztlich auf der Bank.

Das Publikum quittierte die weitgehend spektakelfreie Leistung des Heimteams mit Pfiffen.