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Champions League Streller nicht zufrieden: «Die 100%ige Bereitschaft hat gefehlt»

Auch beim zweiten Champions-League-Auftritt gegen Arsenal hat der FC Basel enttäuscht. Der ehemalige «Bebbi»-Stürmer Marco Streller bemängelt vor allem den Einsatz.

Legende: Video Fischer: «Es sollte eben auch einmal etwas für dich laufen» abspielen. Laufzeit 2:21 Minuten.
Aus sportlive vom 06.12.2016.

Für die SRF-Experten Alain Sutter und Marco Streller war das 1:0 durch Lucas Perez «symptomatisch» für den Auftritt des FC Basels, weil gleich alles schief lief:

  • «Keiner bedrängt Alexis Sanchez, er hat Platz und natürlich die Klasse, diesen Ball zu schlagen.»
  • «Dann schlägt Eder Balanta am Ball vorbei. Da müsste er klären.»
  • «Doch bereits Adama Traoré hätte den Treffern verhindern müssen: Er läuft nicht mit seinem Gegenspieler mit, trabt nur hinterher.»
Legende: Video Der frühe Führungstreffer durch Lucas Perez abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Aus sportlive vom 06.12.2016.

Streller bemängelt den letzten Punkt als Grundproblem der gesamten Mannschaft: «Es wird einfach nicht mitgelaufen. Die 100%ige Bereitschaft hat beim einen oder anderen Spieler gefehlt.»

Trainer Urs Fischer nimmt ob dieser Kritik seine Mannen etwas in Schutz: «So tragisch habe ich es nicht gesehen. Für mich war die Mannschaft bemüht.» Man könne aber auch nichts schönreden. «Wir waren zwar 4, 5 Mal vor ihrem Tor, treffen aber nicht. Sie treffen mit den ersten beiden Chancen. Das ist der Unterschied.»

Diesen Unterschied zugunsten des FCB hätten gemäss Sutter früher «Spieler wie Marco Streller oder Alex Frei gemacht. Solche Spieler wären mit Doumbia, Janko oder Bjarnason auch jetzt im Kader, doch sie liefern europäisch nicht.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.12.2016, 20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Jede Interview-Sequenz - auch die «Analysen» der sogenannten Experten (Streller & Co.) - widerspiegelt eine unglaubliche Realitätsferne. Aussagen wie «...Tore im dümmsten Moment bekommen...» sind einfach nur lächerlich, jeder objektive Zuschauer hat gesehen dass man chancenlos war. Bevor man offensichtlich die Tragweite des Debakels bemerkt kommen schon am gleichen Abend wieder diese holen Durchhalteparolen wie «...müssen jetzt nach vorne schauen...». Wenn das die einzige Konsequenz ist?
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Ich wünschte mir ein Interview mit Herrn Fischer, das ich nicht nach 1 Minute abbrechen muss, weil ich mich "fremdschäme". Es ist teils so, als hätte er was anderes gesehen, und immer mit der Ausrede "ja aber wenn... und da könnte doch...da fehlt das Glück sonst". Beobachten Sie mal M.Streller während des Interviews... das sagt mir vieles!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ich freue mich für Arsenal einer der wenigen Clubs die trotz grossen Namen und Budget nicht wie andere die Bodenhaftung verloren hat. Ein Club der Realistisch geführt wird und Kontinuität ausstrahlt!, was Sie sehr Sympathisch macht! Ein Club der immer zu seinem tollen Trainer stand, auch als die Erfolge mal ausblieben. Wenger wird leider zu wenig geehrt, für mich einer der grössten Trainer und ein richtiger fairer Sportsmann und Gentleman, der Schweizer Fussball kann Arsenal viel verdanken.
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