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Champions League Über sich hinausgewachsen

Den 2:0-Coup gegen das grosse Real Madrid hätte dem VfL Wolfsburg nicht mancher zugetraut. Der Schweizer Keeper Diego Benaglio sah einen «sehr guten» VfL, der seine Taktik «überragend» umsetzen konnte.

Real ist am Mittwochabend in Wolfsburg mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotz der 0:2-Niederlage. Denn der erstaunliche VfL hätte im CL-Viertelfinal gar noch höher gewinnen können. André Schürrle zielte in der 68. Minute bestens positioniert klar über das Tor. Und Max Kruse scheiterte in der 89. Minute am gut reagierenden Keylor Navas.

Diese beiden Szenen verdeutlichen: Wolfsburgs Sieg war verdient. Und das erstaunt zusätzlich. Denn dem VfL läuft es in der Bundesliga gar nicht rund. Man ist nur Achter. Zuletzt setzte es eine 0:3-Heimklatsche gegen Leverkusen ab.

Überragend, wie gut wir alles umsetzen konnten.
Autor: Diego BenaglioWolfsburg-Keeper
Benaglio und Rodriguez gegen Ronaldo.
Legende: Vereint gegen Ronaldo Benaglio und Rodriguez. Reuters

Vielleicht habe es einen grossen Gegner gebraucht, um über sich hinauszuwachsen, mutmasste der Schweizer Goalie Diego Benaglio. «Aber das darf eigentlich nicht sein.» Der fehlerlose Keeper, der nicht gross geprüft wurde, lobte: «Überragend, wie gut wir alles umsetzen konnten.» Man habe «ein sehr gutes Wolfsburg» gesehen, das es Real nicht einfach gemacht habe.

Cooler Rodriguez

Auch der 2. Schweizer in den Reihen Wolfsburgs durfte mit sich zufrieden sein. 4 Minuten nachdem im 700 km entfernten Paris Zlatan Ibrahimovic seinen Penalty bei PSG - ManCity verschossen hatte, machte es Ricardo Rodriguez in Wolfsburg um Welten besser.

Cool verzögert der Aussenverteidiger die Schussabgabe und schickte Navas in die falsche Ecke. Oder wie es SRF-Kommentator Sascha Ruefer ausdrückte: «Clever, kalt, eiskalt.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.4.16., 20:30 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Faivre, Winterthur
    Es gibt mittlerweile keinen einzigen Fussballmatch mehr, wo nicht gejammert, simuliert oder reklamiert wird. Null Respekt vor dem Schiedsrichter. Im Rugby z.B. wird nicht gejammert, simuliert und der Schiedsrichter wird auch bei einer Fehlentscheidung respektiert. Wenn das in andern Sportarten möglich ist, müsste das doch im Fussball auch möglich sein. Müsste man meinen...
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  • Kommentar von christian, Romanshorn
    Solche Schauspielereien wie jene von Marcelo hat Büne Huber gemeint als er die Fussballer als Pussys bezeichnete! Wenigstens zeigt Kruse dass es auch Männer im Fussball gibt!
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  • Kommentar von Daniel Specht, Zürich
    Ich denke mit real ist das passiert was immer passiert wenn ein auf dem papier stärkerer gegener den anderen unterschätzt. Geht man mit so einer einstellung an ein cl viertelfinal spiel wird es eng. Nichts desto trotz muss man erst noch das rückspiel überstehen. Ich denke das da real alles in die wagschale werfen wird.
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