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Champions League UEFA prüft Verfahren nach Greenpeace-Vorfall

Die Protestaktion von Greenpeace zu Beginn der CL-Partie Basel - Schalke 04 dürfte ein Nachspiel haben. Die UEFA prüft, ob ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.

Legende: Video Aktivisten erzwingen Spielunterbrechung abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 02.10.2013.

«Der Vorfall ist vom Schiedsrichter und dem UEFA-Delegierten im Spielbericht vermerkt worden. Die UEFA wird alles untersuchen und dann entscheiden, wie es weitergeht», sagte ein UEFA-Sprecher nach dem Spiel im St.Jakob-Park.

Legende: Video Interview mit UEFA-Sprecher Lars Behrendt («sportlive») abspielen. Laufzeit 0:30 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.10.2013.

Greenpeace-Aktivisten hatten sich in der 5. Spielminute vom Dach des Stadions abgeseilt. Mit einem Transparent protestierte die Umweltorganisation vor den Augen von UEFA-Präsident Michel Platini gegen den russischen UEFA- und Schalke-Sponsor Gazprom wegen Bohrungen in der Arktis. Der spanische Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco musste das Spiel rund 5 Minuten unterbrechen, ehe es weitergehen konnte.

Sympathien von Horst Heldt

Während sich die Trainer Murat Yakin und Jens Keller zu dem Zwischenfall nicht äussern mochten, verriet Schalkes Manager Horst Heldt durchaus Sympathien für Greenpeace. «Es ist wichtig, dass es Organisationen gibt, die sich für diese Dinge einsetzen. Es gibt viele Themen, die sie angreifen», sagte Heldt, der zunächst glaubte, es handle sich um eine «Aktion der UEFA gegen Rassismus oder so etwas».

3 Kommentare

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  • Kommentar von Oli Arni, 4900
    Toll für welchen Unsinn die Spendengelder eingesetzt werden.
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Die Reaktion von Horst Heldt finde ich super und ich schliesse mich ihr an. Die Aktion von Greenpeace fand ich eher unterhaltsam, manche Leute gehen ja in den Zirkus um sowas zu sehen. Zudem fand ich es mutig, ich würde mich nicht einmal in einem leeren Stadion an ein solches Seil hängen wollen. Allerdings dürfte so etwas schon nicht passieren, denn es gibt ja leider nicht nur Aktionisten sondern auch Terroristen.
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    1. Antwort von Martin Keller, Morschach
      Ich finde es sehr sympatisch, dass der Mensch Horst Heldt diese Aussagen gemacht hat. Ich finde es aber sehr bedenklich, dass der Angestellte von Schalke 04 Horst Heldt diese Aussagen gemacht hat, da Gazprom der Trikot-Sponsor des Vereins ist. Die werden bestimmt nicht so begeistert sein, dass Heldt sich negativ über das Unternehmen äussert (was er indirekt mit dem Lob an Greenpeace gemacht hat)
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