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Champions League Unterschiedlicher Druck für italienische Top-Coaches

In den Champions-League-Partien vom Dienstag geht es vordergründig nur noch um Gruppensiege und die Qualifikation für die Sechzehntelfinals der Europa League. Mit Paris St-Germain (gegen Porto, live ab 20.00 Uhr auf «SF zwei») und Manchester City kämpfen aber zwei Klubs gegen Krisensymptome.

Trotz der zuletzt überragenden Leistungen von Zlatan Ibrahimovic stimmen bei Paris St-Germain derzeit Anspruch und Wirklichkeit nicht im Ansatz überein. In der letzten Woche schieden die Hauptstädter zuerst im Viertelfinal des Ligacups nach Penaltyschiessen gegen Saint-Etienne aus, in der Meisterschaft war danach Nizza zu stark (1:2).

Nur Rang 4 in der Meisterschaft

«Mich regt im Moment die ganze Mannschaft auf», gab Carlo Ancelotti zu Protokoll. Der italienische Erfolgstrainer kann mit den letzten Wochen tatsächlich ebenso wenig zufrieden sein wie die katarischen Investoren. Nur vier Punkte aus den letzten fünf Partien in der punkto Leistungsdichte überschaubaren Ligue 1 sind viel zu wenig für den ambitionierten Klub, der nach 15 Spieltagen mit 5 Punkten Rückstand auf Leader Lyon nur auf Rang 4 liegt.

Das Spiel gegen Porto steht deshalb im Zeichen der Wiedergutmachung. Mit einem Heimerfolg könnte PSG die Portugiesen als Gruppenerster ablösen und so die Vorschusslorbeeren zumindest auf europäischer Ebene rechtfertigen. «Wir müssen wieder einfach und solidarisch spielen», fordert Ancelotti.

Erster Sieg für Manchester City?

Unter etwas geringerem Druck steht ein zweiter italienischer Trainer - obwohl er die Achtelfinal-Qualifikation zum zweiten Mal hintereinander verpasst hat. Roberto Mancini und Manchester City haben in der starken Gruppe D kein Spiel gewonnen und belegen nach 3 Unentschieden zu Hause und 2 Auswärtsniederlagen den letzten Platz.

Den ebenfalls arabischen Geldgebern gefällt dies auch nicht, die Investoren aus Abu Dhabi denken aber etwas langfristiger als ihre Kollegen aus Katar. Dies beruhigt auch Mancini: «Ich habe keine Angst um meinen Job. Wer denkt, dass wir die Champions League nach nur 2 Jahren gewinnen können, ist verrückt.»

Schützenhilfe von Real nötig

Ein wenig mehr Erfolg wäre aber schon wichtig, ein Überwintern in der Europa League immerhin ein Trostpflaster. Dazu braucht es aber einen Sieg beim schon qualifizierten Borussia Dortmund sowie die Schützenhilfe von Real Madrid, das Ajax Amsterdam bezwingen müsste.