Yakin: «Das darf nicht passieren»

Der FC Basel hat es mit dem späten Ausgleichstreffer verpasst, Steaua Bukarest in der Champions League weiter zu distanzieren. Entsprechend gross war der Ärger über die verlorenen Punkte. «Wir kamen gegen Ende der Partie unter Druck. Das darf nicht passieren», räumte Coach Murat Yakin ein.

Eigentlich hatte der FC Basel die Partie gegen Steaua Bukarest während 87 Minuten im Griff und wenig deutete darauf hin, dass die Equipe von Coach Murat Yakin nicht mit 3 Punkten im Gepäck aus Rumänien abreisen würde.

«Das ist sehr ärgerlich»

«Wir haben uns selber geschlagen», resümierte Yann Sommer nach der Partie. «Das ist sehr ärgerlich, denn wir waren die bessere Mannschaft.» Der FCB-Schlussmann monierte, dass man gegen Ende der Partie zu wenig nahe beim Gegner gestanden sei und zu wenig konsequent verteidigt habe. «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», brachte es Verteidiger Kay Voser auf den Punkt.

Coach Murat Yakin sah über weite Strecken einen guten Auftritt seines Teams. «Wir sind für unseren Aufwand zu wenig belohnt worden», sagte er und fügte an, dass man nun halt mit dem Auswärts-Remis leben müsse.

Steauas Punktgewinn nicht unverdient

Obwohl der Ausgleich erst spät fiel, ist der Punktgewinn der Rumänen keinesfalls gestohlen. Der rumänische Meister spielte auch nach dem Rückstand mutig auf und kam immer besser ins Spiel. Diese Tatsache ist es denn auch, die Yakin am Auftritt seiner Mannschaft ärgerte.

«Steaua hat uns in der Schlussphase unter Druck setzen können. Das darf nicht passieren», so Yakin. Zudem trauerte er den verpassten Chancen zu einer höheren Führung nach: «Wir haben guten Fussball gezeigt. Aber auf den letzten 30 Metern agierten wir zu kompliziert und zu ungenau.»

Nächste Chance in 2 Wochen

In 2 Wochen kommt es im St. Jakob-Park zum Rückspiel gegen Steaua. Beim FCB sind 3 Punkte vor dem eigenen Anhang fest eingeplant. Damit dieses Vorhaben auch gelingt, muss sich Basel «in einigen Details verbessern», wie es Sommer ausdrückte. «Wichtig ist aber, dass wir dieses Spiel so schnell wie möglich abhaken.» Viel anderes bleibt dem FCB auch nicht übrig - am Sonntag kommt es in der Meisterschaft zum Klassiker gegen den FC Zürich.