Zenit: Kaltstart in die Königsklasse

Am Dienstagabend trifft Zenit St. Petersburg im Champions-League-Achtelfinal auf Borussia Dortmund. Dabei stecken die Russen eigentlich mitten in der Winterpause.

Ist Zenit St. Petersburg (hier Nicolas Lombaerts) trotz Winterpause zu einem Exploit gegen Dortmund fähig?

Bildlegende: Wintersport Fussball Ist Zenit St. Petersburg (hier Nicolas Lombaerts) trotz Winterpause zu einem Exploit gegen Dortmund fähig? EQ Images

Der letzte Ernstkampf von Zenit St. Petersburg liegt mehr als 2 Monate zurück: Am 11. Dezember verloren die Russen in der CL-Gruppenphase 1:4 gegen Wien. Trotz diesem blamablen Auftritt und nur 6 Punkten auf dem Konto zog Zenit in die Achtelfinals ein. Dort kommt es erstmals in der Klubgeschichte zum Duell gegen Dortmund.

BVB: «Trotzreaktion»

Die Hauptprobe der Borussen ist ebenfalls gründlich missglückt. Sie ist im Gegensatz zu den Russen aber nur 3 Tage her: Am Samstag verlor der letztjährige CL-Finalist in der Bundesliga gegen Hamburg gleich mit 0:3. Sportdirektor Michael Zorc glaubt dennoch an einen Sieg: «Ich erwarte eine Trotzreaktion.»

Erprobter Kaltstart

Für Zenit spricht die gute Erinnerung an europäische Einsätze in der Winterpause: «Wir haben auch in der vorigen Saison einen guten Kaltstart hingelegt und Liverpool ausgeschaltet», erinnert sich Zenit-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Danach war aber Schluss: Die St. Petersburger schieden im EL-Achtelfinal gegen Basel aus.

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Europa-League 2013: Basel bezwingt Zenit

4:24 min, vom 15.3.2013