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Confederations Cup Auch Tahiti macht den «Haka»

Tahiti, der Neuling am Confederations Cup 2013, bringt den Fussballfans einen spektakulären Brauch näher. Die Auswahl vom Pazifik-Inselstaat führt vor jedem Spiel einen «Haka» auf - und sorgt damit für viel Spektakel und noch mehr Gebrüll.

Legende: Video Tahiti am Confed Cup («sportlounge») abspielen. Laufzeit 09:35 Minuten.
Aus sportlounge vom 10.06.2013.

Tahiti gewann im Juni 2012 sensationell die Ozeanien-Meisterschaft und qualifizierte sich dadurch erstmals für den Confederations Cup. Die Auswahl der Inselgruppe Französisch Polynesien bestreitet damit die ersten Länderspiele überhaupt ausserhalb des Kontinents.

Der Inselstaat (Weltnummer 135) ist in der Fussballwelt vor allem bekannt für den zweithöchsten Sieg der FIFA-Länderspiel-Geschichte (30:0 gegen die Cookinseln) - und für den «Haka», den die «Toa Aito» («Männer aus Stahl») vor jedem Spiel aufführen. Als «Haka» werden die rituellen Tänze der Maori bezeichnet, die viele verschiedene Arten umfassen.

Der berühmteste «Haka» kommt aus Neuseeland

Der berühmteste «Haka» ist sicherlich der «Ka Mate», den die neuseeländische Rugby-Auswahl jeweils vor Spielen aufzuführen pflegt. Die «All Blacks» geniessen vor allem auch wegen dieser Zeremonie weltweite Sympathien. Vielleicht können sich in Brasilien auch die Tahiti-Spieler in die Herzen der Fussballfans tanzen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    2. Teil. - 3. Versuche z.B. von irischen und walisischen Mannschaften, eine Art "Gegen-Haka" zu bilden, sind nicht deshalb gescheitert, weil die "All Blacks" besser sind, sondern weil dieses Theater ihnen schlicht zu blöd war. Einmal drehten ihnen die "Aussies" demonstrativ den Rücken zu - und prompt gewannen sie das Spiel. 4. Es ist lächerlich, dass bei den "All Blacks" die ganz anders tickenden Weissen zum "Haka" gezwungen werden. Das ist kein Rassismus, sondern eine Klarstellung.
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    1. Antwort von Ashwin, Trimbach
      Ach kommen Sie nicht mit Behauptungen, dass der Haka eine Art Verhöhnung ist. Wenn es Ihnen nicht gefällt, sollen Sie halt kein Rugby schauen!
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Aha, jetzt meldet sich doch noch jemand. Was meinen Sie, warum vor der WM 2011 wenig gefehlt hat, um die Briten, Südafrikaner und sogar Australier in einer Allianz dazu zu bringen, den "Haka" für die WM verbieten zu lassen? DIESE sehen ihn als eine Verhöhnung - und selbst wenn das nicht zutrifft, ist dieser "Tanz" ein lächerliches Theater, das in einem Spiel nichts zu suchen hat. Wehe, wenn einmal die heissblütigen Iren und Waliser - vor allem diese - das richtig nachmachen!
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Zum "Haka" gibt es einiges klarzustellen. 1. ALLE Mannschaften im ozeanischen Raum führen diesen "Tanz" auf, also nicht nur die Neuseeländer. 2. "Haka" ist nicht nur ein einfacher Volkstanz, sondern hängt auch mit Dämonismus zusammen - und im Fall der Neuseeländer auch noch mit direkter Verhöhnung des Gegners. Gerade aus diesem Grund sind die "All Blacks" keineswegs so beliebt, wie in diesem Artikel behauptet wird, so dass es vor der WM 2011 auch schon Versuche gab, das zu verbieten.
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    1. Antwort von haka tanz, haka dorf
      ich weiss ja nicht woher sie die idee haben dem haka-tanz dämonismus zu unterstellen, aber richtig informiert sind sie anscheinbar nicht. der haka-tanz ist ein ritueller tanz der mäori - ein kriegstanz. wörtlich übersetzt: "lied mit tanz". zudem ist der tanz einerseits begrüssung und unterhaltung von gästen, andererseits einschüchterung von kriegsgegner. Und zu guter letzt darf nicht vergessen dass es mehrere verschiedene haka-tänze gibt, auch solche die nichts mit einschüchterung zu tun haben.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falsch, anonymer Haka-Tänzer. So gut wie ALLE Tänze im ozeanischen Raum standen früher in Verbindung mit Dämonismus, zur Zeit der Entdeckungen unter James Cook war sogar noch die Menschenfresserei im Zusammenhang mit solchen Tänzen weit verbreitet. Es ist naiv zu glauben, der heutige Haka-Tanz habe damit nichts mehr zu tun, auch wenn es im ganzen ozeanischen Raum heute prozentual gesehen viel mehr Christen als in Europa gibt. Schlecht informiert? Sie unterschätzen mich gewaltig.
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