Die zweigeteilte brasilianische Meisterschaft

Brasilien, der Gastgeber des Confed Cup, hat ein spezielles Meisterschafts-System. Die Top-Klubs bestreiten pro Jahr zwei Saisons: eine nationale und eine innerhalb des Bundesstaates.

Fluminense aus Rio de Janeiro war im abgelaufenen Jahr die beste brasilianische Equipe.

Bildlegende: Serie-A-Champion 2012 Fluminense aus Rio de Janeiro war im abgelaufenen Jahr die beste brasilianische Equipe. Reuters

Die nationale Meisterschaft in Brasilien dauert lediglich von Mai bis Dezember. In diesen 8 Monaten wird in der Serie A, der obersten Liga des Landes, der Champion ermittelt. Aktuell ist es der Fluminense FC aus Rio de Janeiro. Die weiteren nationalen Ligen heissen Serie B, Serie C und Serie D.

«Regional-Saison» von Januar bis April

Doch auch von Januar bis April spielen die besten Teams Brasiliens in einem Meisterschafts-Betrieb Fussball. Dann werden nämlich innerhalb der Bundesstaaten die besten Mannschaften ermittelt.

Die Spielpläne, Liga-Grössen und Spieldaten variieren von Region zu Region. Und im Gegensatz zum nationalen Championat ist nicht der brasilianische Fussballverband CBF der Organisator sondern die einzelnen Teilverbände.

Aufstieg von regional zu national möglich

Die erste offizielle nationale Meisterschaft wurde 1971 ausgetragen. Das nationale und die regionalen Championats hängen insofern zusammen, als dass die Topteams eines Bundesstaates in die Serie D aufsteigen können.

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Beispiel aus der Serie A: Criciuma-Flamengo

1:03 min, vom 9.6.2013