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EM-Qualifikation Bosnien-Herzegowina lechzt nach dem EM-Ticket

In der Barrage für die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich duelliert sich Bosnien-Herzegowina mit Irland. Nach der WM-Teilnahme 2014 wollen die Osteuropäer auch im nächsten Jahr wieder für eine Euphorie im Land sorgen.

Fussballer öaufen über Rasen
Legende: In der Vorbereitung Edin Dzeko und seine Mitspieler vor dem EM-Quali-Spiel gegen Wales. Reuters

Am Freitagabend können die Bosnier in Zenica einen Schritt in Richtung Frankreich machen. Im Barrage-Hinspiel gegen Irland müssen sie um einen Platz an der EM kämpfen. Der Wille, dies zu erreichen, ist gross: Nach der erstmaligen WM-Teilnahme 2014 wäre es für Bosnien eine weitere Premiere.

Mit Miralem Pjanic und Edin Dzeko (beide Roma) haben die Bosnier zwei prominente Namen in ihren Reihen – mit Izet Hajrovic (Eibar) einen Ex-GC-Spieler. Mehmed Bazdarevic, Trainer der Bosnier, zeigt sich vor der Begegnung gegenüber bosnischen Medien zuversichtlich: «Unsere Schlüsselspieler sind in einer guten Form. Das ist einer der Gründe, weshalb wir optimistisch sind.»

Irland will es den Nachbarn gleichtun

Die Iren haben da natürlich etwas entgegenzusetzen. Vor allem haben sich mit Wales und Nordirland sogar schon ihre kleinen Nachbarn aus dem Vereinigten Königreich für die EM qualifiziert. Im Oktober hat Irland in der Qualifikation seine Klasse bewiesen, als es gegen Deutschland 1:0 gewonnen hat.

Legende: Video Irland besiegt den Weltmeister abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.10.2015.

Trotz des Sieges gegen die Weltmeister, spricht Verteidiger Seamus Coleman vor dem Spiel gegen Bosnien von einer schweren Aufgabe und sagt: «Ich fühle den Druck, für unsere Fans mein Bestes zu geben.»

Für das Team von Trainer Martin O'Neill wäre es nach 1988 und 2012 die dritte Teilnahme an einer EM-Endrunde. Allerdings sind die Iren nie über die Gruppenphase hinaus gekommen.

Sendebezug: Radio SRF3 , Morgenbulletin, 12.11.2015, 06:31 Uhr

Irland mit Personal-Problemen

Irland-Trainer Martin O'Neill wird in Bosnien gleich auf drei wichtige Spieler verzichten müssen. John O'Shea und Jonathan Walters sind gesperrt, während Shane Long verletzt ausfällt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Für Bosnien-Herzegowina sind speziell die kämpferischen und disziplinierten Iren NICHT das "Traumlos". Klar ist Bosnien qualitativ besser bestückt als Irland, doch in dieser Barrage wird das, meiner Meinung nach, nicht entscheidend sein. Mein Tipp: Die Iren setzen sich (dann im zweiten Spiel) im Penaltyschiessen durch.
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