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EM-Qualifikation Koller: «4:1 – das ist ein Wahnsinn!»

Zum ersten Mal überhaupt hat sich Österreich sportlich für die EURO qualifiziert. Mit dem 4:1-Auswärtssieg in Schweden hat das Team von Marcel Koller Geschichte geschrieben und die Fussball-Euphorie zu einem neuen Höhepunkt getrieben.

Legende: Video «Passt!» und «Prost!»: Marcel Koller im Frankreich-Fieber abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.09.2015.

Spätestens nach 76 Minuten und dem 3:0 durch FCB-Stürmer Marc Janko wich die Nervosität im österreichischen Lager der Euphorie. Bereits ein Punkt in Schweden hätte der Mannschaft von Marcel Koller zum ersten sportlich herausgespielten EURO-Startplatz gereicht.

Dass sich die Österreicher das Ticket nach Frankreich gegen das Team um Superstar Zlatan Ibrahimovic aber gleich mit einer 4:1-Gala sicherten, passte zum neuen Selbstvertrauen. «Grossartig, dass wir das auswärts in Schweden so hinbekommen haben. 4:1 - das ist ein Wahnsinn!», liess sich Erfolgstrainer Koller in der Kronen Zeitung zitieren.

Legende: Video Zusammenfassung Schweden-Österreich abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
Aus sportlive vom 08.09.2015.

Neuen Höhepunkt erreicht

Rund 2000 österreichische Fans hatten ihr Team nach Schweden begleitet und den historischen Moment euphorisch gefeiert. Nach einer langen Flaute hat die Fussball-Begeisterung in Österreich einen neuen Höhepunkt erreicht. Selbst Bundeskanzler Werner Faymann meldete sich nach dem Schlusspfiff zu Wort: «Da ist etwas Grossartiges entstanden, das uns allen viel Freude bereitet.»

Revanche nach geplatzen WM-Träumen

Dass sich die Österreicher in der schwierigen Gruppe mit Schweden, Russland und Montenegro bereits 2 Runden vor Schluss den Spitzenplatz sichern konnten, ist eine erstaunliche Leistung. Mit dem Auswärtssieg in Schweden revanchierten sie sich gleichzeitig für die wohl bitterste Niederlage der letzten Jahre.

2013 platzten Österreichs WM-Träume nach einer Niederlage in Schweden. «Wir haben sehr viel Erfahrung durch die Vergangenheit mitgenommen. Was vor zwei Jahren schiefgelaufen ist, war heute besser.», sagte Mittelfeld-Spieler Zlatko Junuzovic.

Der Auftakt zu einer langen Partynacht

Die österreichische Party startete auf dem Rasen, verlagerte sich anschliessend ins Flugzeug und ging bei der Ankunft in der Heimat nahtlos weiter. Hunderte Fans empfingen das ÖFB-Team nach der Landung in Wien.

«Man schläft ja generell nicht so gut nach einem Match, aber heute wird noch weniger geschlafen», gab Bayern-Verteidiger David Alaba vor der Partynacht zu Protokoll.

Mit Baguette und Beret an der Medienkonferenz

An der Medienkonferenz auf ORF einige Stunden später zeigte sich der Schweizer äusserst gut gelaunt und eloquent. Koller tauchte mit Beret und Baguette auf und verkündete: «Frankreich, wir kommen.»

Und als Betthupferl noch ein Betreuerteamselfie. :)#ÖFB #Nationalteam #EURO2016 #FrankreichWirKommen

Posted by Marcel Koller, Link öffnet in einem neuen Fenster on Tuesday, 8 September 2015, Link öffnet in einem neuen Fenster

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.09.2015, 20:00 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Kin Jong-Un, Sudkorea
    Im Beitrag hiess es, dies sei Kollerd grösster Erfolg. Ich möchte daran erinnern, dass besagter Mann den FCSG einst zu einem Meistertitel führte.. Den FCSG!!!!
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    1. Antwort von kan Song gung, Nordkorea
      Na und? GC ist immer noch rekordmeister und er hat 18 Jahre beim GCZ gespielt
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  • Kommentar von Xavier Yves Zobrist, Basel
    Ich mag es Team Koller von Herzen gönnen - gegen die Russen und Schweden das Punktemaximum zu holen, ist sackstark! Gegen diese Mannschaft würde unsere Nati derzeit ziemlich alt ausehen. D.h., sie wird alt aussehen, wenn sie vor Ende Jahr in Wien gegen Marcels Buam zum Freundschaftsspiel antreten (sofern man die EM-Quali nicht doch nich verschifft). Dann wird man das momentane Kräfteverhältnis sehen!
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Koller hat mit den Oesis die Meisterprüfung abgelegt - wenn die Schweiz nun endlich den Geiz aufgibt und ihn auch so bezahlt wie es ein Trainer dieses Formates verdient -dann kann er eventuell auch die Schweiz zur nächsten WM begleiten - in dieser derzeitigen Verfassung kann das kein Trainer der Welt. Also ihr Herren Fussball-Verantwortliche nicht kleckern einfach mal KLOTZEN- macht schon vorsorglich ein fettes Angebot bevor euch Russland zuvorkommt :-) Aber meine Worte verhallen im Nirvana ! !
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