Aberdeen oder das bittere Ende eines Traumes

Penalty-Fehlschuss, Platzverweis und Goalie-Bock: Der FC Aberdeen ist in der EL-Quali am NK Maribor gescheitert. Für den schottischen Traditionsklub endete das Abenteuer Europacup besonders bitter.

Andrew Considine.

Bildlegende: Untröstlich Aberdeen-Verteidiger Andrew Considine. Imago

Nach dem 1:1 im Hinspiel der 3. Runde der EL-Qualifikation auf heimischem Terrain waren die Chancen von Aberdeen auf ein Weiterkommen zwar nicht gross, aber noch intakt. Im Rückspiel bei NK Maribor keimte nach 25 Minuten Hoffnung auf. Niall McGinn traf zur vermeintlichen Führung. Doch der Schiedsrichter hatte auf Penalty entschieden. Goalgetter Adam Rooney scheiterte prompt. Es war der Anfang vom Ende.

Ein Goalie-Fehler für den Jahresrückblick

Denn Jayden Stockley holte sich binnen 8 Minuten Gelb-Rot und musste nach einer Stunde vom Platz. Und in der 93. Minute liess Goalie Joe Lewis einen harmlosen Rückpass von Graeme Shinnie passieren. Ein schwacher Trost für den Neuzugang aus Cardiff: Mit einem 0:0 wäre Aberdeen ebenfalls ausgeschieden.

Die enttäuschten Schotten gaben im Nachgang Referee Nikola Popov die Schuld für das Ausscheiden.

Slapstick pur mit Aberdeen-Goalie Lewis