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Europa League Assalé lässt Gelb-Schwarz nach der YB-Viertelstunde jubeln

In der 5. Minute der Nachspielzeit trifft Roger Assalé zum 2:1 für YB gegen Skenderbeu. Damit holen die Berner den ersten Saison-Sieg in der Europa League.

Legende: Video YB - Skenderbeu: Die Tore abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus sportlive vom 07.12.2017.
  • Erst nach der Pause erwacht das Geschehen auf dem Platz.
  • In der letzten Minute der Europa-League-Kampagne kommt YB zum ersten Sieg.
  • Für Matchwinner Assalé ist es der 4. Treffer der EL-Saison.

Zwar jubelte Skenderbeu zuerst, doch zuletzt waren es die Berner die sich freuten: Dank Roger Assalés Tor in der 95. Minute blieben alle drei Punkte in Bern. YB macht damit einen Platz in der Gruppe B wett, scheidet aber trotzdem nach der Gruppenphase aus.

Hoarau und Assalé drehen die Partie

Nach einer langweiligen 1. Halbzeit setzte Enis Gavazaj das erste Ausrufezeichen. Er nutzte einen doppelten Fehler von Gregory Wüthrich aus. Der 23-Jährige hatte zunächst das Abseits aufgehoben und konnte danach auf der Linie nicht mehr retten.

Wollten vom letzten Platz weg.
Autor: Adi Hütter

Nur 4 Minuten später glich YB-Knipser Guillaume Hoarau die Partie in gewohnter Manier aus. Der Hüne nickte eine perfekte Flanke von Michel Aebischer ein. Es war der erste Treffer des Franzosen seit seiner Rückkehr nach der langen Verletzungspause. Danach sündigten beide Teams im Abschluss – bis Assalé den Sieg spät sicherte.

Moraes sichert Kiew den Gruppensieg

Den Gruppensieg in der Gruppe B sicherte sich Dynamo Kiew. Die Ukrainer machten beim 4:1 gegen Partizan Belgrad kurzen Prozess. Bereits nach einer halben Stunde führte Dynamo mit 3:0. Aluisio Moraes zeichnete sich als dreifacher Torschütze aus. Partizan steht als Gruppenzweiter ebenfalls in der K.o.-Phase.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18:50 Uhr, 07.12.17

11 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Wichtig in diesem Spiel war: 3 Pkt. für den CH-Fussball geholt zu haben, und verletzungsfrei durch dieses Spiel zu kommen. Zusammenfassend, glaube ich, wollte man bei einer von drei Zielvorgaben sicher die "Erfahrung Championsleague" machen, als es dann "nur" die EL wurde, lag das Hauptaugenmerk nicht zwingend mehr europäisch. Der Fokus l(ag)iegt bei YB klar im nationalen Fussball (vielversprechende Position in der Meisterschaft und im Cup vs. Basel im Halbfinal ZUHAUSE). Erscheint mir logisch.
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  • Kommentar von beat zehnder (beat zehnder)
    Hoffentlich hat Büne Huber diese Spiel nicht gesehen. Was da Skenderbeu bot war genau dieser "Pussy-Fussball" den er so angeprangert hat. Wir froh war ich als Assale am Schluss noch dieser unsportlichkeit ein Ende gesetzt hat.
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  • Kommentar von Alois Haefeli (Raurach)
    Mit viel "Dusel" doch noch einen "Sieg" gegen den albanischen Meister erreicht. Aber wieso kommt das? Indem YB die Stammspieler schont, ist die Gefahr kleiner, das nächste Meisterschaftsspiel im Land zu verlieren. Man muss somit von Egoismus sprechen, denn für den UEFA-Koeffizienten bringt so eine Einstellung nichts. Nur dank den guten Resultaten des souveränen FC Basel kommen wir dieses Jahr auf die bitter notwendigen Punkte, damit wir im Ranking nicht noch weiter noch unten gereicht werden.
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    1. Antwort von Max Mustermann (Maximu)
      Ich würde es eher prioritäten setzen nennen als egoismus. 30 jahre ohne titel sowas kann sich ein basel fan doch gar nicht vorstellen wie das ist. Wiso sollte man europäisch durchstarten wollen wenn man es in der heimat seit 30 jahren nicht schafft etwas zählbares zustande zu bringen.
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    2. Antwort von Herr Mann (herrmann)
      Denken Sie, der FC Basel geht in ein Champions League Spiel mit der Einstellung, heute holen wir Punkte für den UEFA-Koeffizient, damit die lieben Ligakollegen in den nächsten Jahren auch Europaleague-Quali Spielen dürfen?
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    3. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      @Raurach: Ich wohne weder im Kanton Basel-Stadt, noch in Bern und verstehe mich darum als einigermassen neutral. Selbstverständlich hat YB das Recht für taktische Überlegungen und für das Setzen von Prioritäten. Im Spitzensport ist es überhaupt nicht negativ, die eigenen Interessen voran zu stellen. Das negativ bewertete Wort "Egoismus" ist hier fehl am Platz. Es wäre im Gegenteil egoistisch, aus Basler Sicht zu verlangen, das YB hätte in Bestbesetzung antreten müssen.
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    4. Antwort von Winston Smith (Satiere für Demokratie)
      Wir stehen nicht wegen YB oder Lugano/Sion schlecht da, die haben Int. Noch nie was Gerissen! Wir stehen schlecht da wegen Basel! Ihr wollt die Punkte nur das Basel wieder einen Direkt startplatz in der CL bekommt! Es geht somit nur um ihren geliebten FCB!Soviel zu Egoismus. Dann holt die Punkte gefälligst selber! Bei YB geht es um einen Titel, Meister oder CUP. Das ist für einen YBler wichtiger als diese Grümpelturniere! War bei Basel vor Novartis Millionen nicht anders!
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