Basler trauern den Chancen nach

Nach dem 0:0 im EL-Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla waren die FCB-Protagonisten vor allem enttäuscht, keinen Treffer erzielt zu haben. Für das Gastspiel in Spanien sind sie dennoch guten Mutes.

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Fischer: «Haben nicht viel zugelassen»

1:01 min, vom 10.3.2016

Nach dem torlosen Remis zwischen dem FC Basel und Sevilla zeigten sich Trainer und Spieler zufrieden und etwas wehmütig zugleich. Einerseits konnte man dem grossen Favoriten aus Spanien ein Remis abtrotzen. Aber aufgrund des Chancenplus' wäre sogar ein Heimsieg möglich gewesen.

  • Urs Fischer (Trainer): «Ich bin sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben nicht viel zugelassen und hätten eigentlich ein Tor schiessen müssen.»

Fischer sprach namentlich Birkir Bjarnason an, der in der 50. Minute freistehend verzog. Der Isländer ärgerte sich selber am meisten über diese Szene:

  • Birkir Bjarnason: «Keine Frage, ich muss diese Chance machen. Leider kann ich es nicht mehr ändern, und wir müssen vorwärts schauen. Hoffentlich gelingt uns das Tor in Sevilla.»

Ein anderer Spieler, der einem Tor nahe kam, war Marc Janko. Der Österreicher verfehlte in der 7. Minute mit seinem Kopfball das Tor nur haarscharf.

  • Marc Janko: «Dieser Möglichkeit traure ich natürlich nach. Dennoch: Ein Remis ist kein schlechtes Ergebnis. Ich glaube aber, dass Sevilla im Heimspiel noch stärker sein wird. Das Rückspiel wird sehr, sehr schwer.»

Einer der auffälligsten Spieler im St. Jakob-Park war Renato Steffen, der an praktisch jeder gefährlichen Offensiv-Aktion beteiligt war. Auch er weiss um die Schwierigkeit der Aufgabe in Sevilla, gibt sich aber zuversichtlich:

  • Renato Steffen: «Wenn wir eine solche Mannschaftsleistung noch einmal abrufen können, dann könnte es sogar klappen mit dem grossen Coup.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.3.16, 18:50 Uhr