Cupfinal-Verlierer nicht im Europacup

Der Verlierer des Cupfinals kann nicht mehr auf einen Europa-League-Platz hoffen. Das beschloss die UEFA. Dafür nehmen neu Teams aus Gibraltar am Europacup teil.

Jubel bei Lausannes Spielern gegen Sparta Prag (Archivfoto aus dem Jahr 2010)

Bildlegende: Lausanne in der Europa League Der damalige Challenge-League-Klub nahm 2010 erfolgreich an der Europa League teil. SRF

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Lausanne 2010 in der EL-Quali

1:02 min, vom 20.9.2013

Der Verlierer des nationalen Cupfinals erbte bisher den Europa-League-Platz des Cupsiegers, wenn dieser sich gleichzeitig für die Champions League qualifizierte. So konnte der damalige Challenge-League-Vertreter Lausanne im Jahr 2010 in der EL-Qualifikation antreten - und qualifizierte sich gegen das scheinbar übermächtige Lokomotive Moskau sensationell für die Gruppenphase.

Das ist nun Geschichte. Die UEFA entschied, den freiwerdenden EL-Platz von der Rangierung in der nationalen Meisterschaft abhängig zu machen.

Der Fels von Gibraltar

Bildlegende: Monumental Bisher ist Gibraltar eher für seinen Felsen als für seinen Fussball bekannt. Reuters

Gibraltar im Europacup

Vereine aus dem britischen Überseegebiet Gibraltar dürfen ab 2013/14 am Europacup teilnehmen. Je ein Verein wird die Qualifikation für die Champions League und die Europa League bestreiten. Gibraltar war im Mai als 54. Mitglied in die UEFA aufgenommen worden und nimmt mit dem Nationalteam erstmals an der Qualifikation für die EURO 2016 in Frankreich teil.