Deutsche gegen Portugal doppelt siegreich

Deutschland hat beim zweifachen Vergleich mit Portugal vorgelegt und im Rückspiel nichts mehr anbrennen lassen. Mit Dortmund bzw. Leverkusen stehen auch die Schweizer Roman Bürki sowie Admir Mehmedi in den EL-Achtelfinals.

  • Als Mehmedi kommt, läuft es Leverkusen wieder besser
  • Bürki hält seinen Kasten in Porto rein
  • Augsburg und Hitz wird früher Penalty zum Verhängnis
  • Valencia bodigt Rapid Wien mit einem «Stängeli»

Bellarabis Doublette: Bayer Leverkusen - Sporting Lissabon 3:1

Joao Mario hatte den letztjährigen CL-Achtelfinalisten Leverkusen kurzzeitig in Zugzwang gebracht. In der 38. Minute glich der Portugiese die Führung Karim Bellarabis aus – es war dies die Quittung für ein augenfälliges Nachlassen.

Admir Mehmedi und Karim Bellarabi flüstern sich im Spiel etwas zu.

Bildlegende: Harmoniert Mehmedi mit Doppel-Torschützen Bellarabi. Imago

Nach der Pause kam Admir Mehmedi – und mit dem Nationalspieler kam wieder mehr Bewegung ins Angriffsspiel der Deutschen. Zwar hatten die Platzherren mit dem Ausfall Stefan Kiesslings nochmals einen Rückschlag zu verkraften (65.). Doch postwendend drosch erneut Bellarabi das Leder aus rund 18 Metern in die Maschen. Hakan Calhanoglus 3:0 in der Schlussphase war Zugabe.

Casillas im Pech: FC Porto - Borussia Dortmund 0:1

Auch beim zweiten Kräftemessen zwischen Deutschland und Portugal behauptete sich der Vertreter aus der Bundesliga. Mit dem 2:0-Polster aus dem Hinspiel war Dortmund in Porto keiner grossen Gefahr mehr ausgesetzt. Zudem verschuldete Schlussmann Iker Casillas bereits in der 23. Minute ein Eigentor. Der Spanier hatte zunächst eine Volleyabnahme pariert, der Nachschuss prallte von der Querlatte dann aber an sein Knie und von dort hinter die Linie. Die Portugiesen waren zu keiner Reaktion mehr fähig.

Bitteres Aus: Liverpool - Augsburg 1:0

Marwin Hitz liegt geschlagen am Boden, der Ball zappelt im Netz.

Bildlegende: Geschlagen Hitz kann Milners Elfmeter nicht parieren. Imago

Gerade mal 5 Minuten konnte Augsburg an der Anfield Road die intakte Ausgangslage mit einem torlosen Hinspiel wahren. Der Schweizer Goalie Marwin Hitz ahnte beim Handspenalty zwar die richtige Ecke. Doch James Milner hatte den Strafstoss zu präzis und temporeich getreten.

Die Deutschen bewiesen in der Folge Kampfgeist. Wirklich bedrängen liess sich das Team von Trainer Jürgen Klopp, das mit seiner Chancenauswertung fahrlässig umging, allerdings nicht mehr.

Schachtars Antwort auf die Schmach: Schalke - Donezk 0:3

  • 0:4 gegen Leverkusen im CL-Gruppenspiel 2013/14
  • 0:3 gegen Dortmund im CL-Achtelfinal 2012/13
  • 0:7 gegen Bayern München im CL-Achtelfinal 2014/15

Die Ukrainer kamen zuletzt auf deutschem Boden unter die Räder. In Gelsenkirchen stoppte Schachtar Donezk diesen Negativtrend. Marlos' Treffer (27.) war der erste Schritt dazu. Im Nachgang eines Ballverlusts von Schalke in dessen eigenem Strafraum trug Donezk einen Konter nach Lehrbuch vor, den Querpass vors Tor verwertete der Brasilianer mit der Hacke. Facundo Ferreyra (63.) sowie Viktor Kovalenko (77.) sorgten für klare Verhältnisse und einen grossen Unmut auf den Rängen.

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Rapid Wien - Valencia

1:14 min, vom 25.2.2016

Nach der Pause eingebrochen: Rapid Wien - FC Valencia 0:4

Was war von Rapid Wien nach der 0:6-Packung in Valencia noch zu erwarten? Gegen nicht mehr sonderlich motivierte Spanier, die überdies das Abschlusstraining vor Ort hatten sausen lassen, konnten die Österreicher diesmal immerhin in der 1. Hälfte mithalten. Dann brach das Unheil erneut über sie herein – und Valencia komplettierte mit 4 Treffern das «Stängeli» in der Gesamtabrechnung.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.02.2016 20:50 Uhr