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Europa League «Die nächste Horror-Show»

Nach der peinlichen 1:2-Niederlage in der Europa League beim FC Midtjylland steht Manchester-United-Trainer Louis van Gaal einmal mehr stark in der Kritik. Der Niederländer fühlt sich vom Pech verfolgt.

Legende: Video «Die Rechtfertigung von Van Gaal (englisch/sntv)» abspielen. Laufzeit 0:49 Minuten.
Vom 19.02.2016.

Louis van Gaal schafft es nicht, sich aus der Schusslinie zu nehmen. Nach dem blamablen Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel beim dänischen Aussenseiter Midtjylland (1:2) erntet der Niederländer erneut eine Medienschelte:

Wie kann Van Gaal das überleben?
Autor: The MirrorBritische Tageszeitung
  • Sun: «Die nächste Horror-Show. Kein Herz, kein Kampf und unfähig, Midtjyllands Tempo und Entschlossenheit entgegenzuwirken.»
  • Mirror: «Match-Verdikt: ManUnited machte sich zum Gespött. Wie kann Van Gaal das überleben?»
  • Daily Mail: «GEDEMÜTIGT: Manchester United nach einer peinlichen Niederlage in der Europa League zum 11. Mal in dieser Saison geschlagen.»
  • Telegraph: «Manchester United sollte Van Gaal jetzt loswerden.»
  • Times: «Van Gaal von kleinen Fischen gedemütigt.»

Wie lange kann ManUnited noch an Van Gaal festhalten?

  1. Der Niederländer sollte sofort ersetzt werden.
    %
  2. Nach dem Saisonende muss ein neuer Trainer her.
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  3. Van Gaal ist der richtige Trainer und wird die «Red Devils» wieder auf Kurs bringen.
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Alles, was schiefgehen kann, geht schief.
Autor: Louis van Gaal

Und was sagt der Gescholtene zum Auftritt seines Teams? Der Niederländer fühlt sich vom Pech verfolgt: «Das ist Murphys Gesetz. Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief.» Und er klagte über die lange Verletztenliste: «Ich muss jede Woche eine neue Aufstellung machen. Das ist nicht einfach.» 13 Spieler umfasst das Lazarett mittlerweile. Jüngstes «Mitglied» ist Torhüter David de Gea, der sich beim Aufwärmen am Knie verletzte.

Unmoralisches Angebot für Rooney?

Aber auch sonst herrscht Unruhe bei den «Red Devils». So soll Captain Wayne Rooney, der wegen einer Knieverletzung 6 Wochen fehlt, ein hochdotiertes Angebot aus China vorliegen haben. Der englische Internationale könnte laut Medienberichten im Fall eines Wechsels in den Fernen Osten bis zu 500'000 Pfund pro Woche verdienen.

Legende: Video «Manchester Uniteds Blamage in Dänemark» abspielen. Laufzeit 2:22 Minuten.
Vom 18.02.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.02.2016, 18:55 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Das grösste "Problem" dass ich mit L. van Gaal habe ist: dass dieser Mensch nicht kritikfähig ist. Er lässt NICHTS auf seine Person kommen. Gewinnt er, hat ER alles richtig gemacht. Verliert seine Mannschaft, hat er dennoch alles richtig gemacht aber die anderen... ManU sollte ein Schlussstrich ziehen.
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    1. Antwort von M. Sutter, kt. zürich
      Ok.
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  • Kommentar von Peter Martins, Schaffhausen
    Wie LvG seinen Job noch hat, weiss ich nicht – steht trotz dreistelliger Transferausgaben schlechter da als Moyes. Zu viele Spieler hat er im Sommer gehen lassen und muss nun mit einem dünnen Kader auskommen. Das junge Talent, das United zweifellos hat, kann sich nur in einem positiven und druckfreien Umfeld zu Weltklasse entwickeln. Da diese Rahmenbedingungen nicht gegeben sind,wird es schwer. Eine nachhaltige Lösung, die binnen drei Jahren greift und United an der Spitze hält, sehe ich nicht.
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  • Kommentar von Peter Martins, Schaffhausen
    Wenn die Chinesen Rooney wirklich für viel Geld kaufen wollen, dann wäre das für United nicht schlecht. Rooney ist nicht mehr das, was er einmal war und zu was ihn die nicht-englischen Medien hochstilisieren. Er ist immer noch ein sehr guter Spieler, aber inkonstant und würde es in keine Topelf mehr schaffen. Die grössten Probleme liegen meiner Ansicht nach bei den Glazers und Woodward, die mehr an Geld und Marketing als an sportlichem Erfolg und sportlicher Nachhaltigkeit interessiert sind.
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