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Europa League FC Basel gegen aufstrebendes Salzburg gefordert

Der FC Basel trifft im Achtelfinal der Europa League auf Salzburg. Leicht favorisiert - könnte man glauben. Bei genauerer Betrachtung wartet jedoch ein richtiger Brocken auf den europa-erprobten Serienmeister vom Rheinknie. Die Salzburger spielen in diesem Jahr gross auf.

Legende: Video Vorschau Basel - Salzburg («sportlive», 12.03.2014) abspielen. Laufzeit 1:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.03.2014.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Wir übertragen das Achtelfinal-Hinspiel aus dem St. Jakob-Park am Donnerstag ab 18:50 Uhr auf SRF zwei sowie hier im Livestream.

Viermal in den letzten fünf Spielen musste sich der erfolgsverwöhnte FC Basel mit einem Remis bescheiden. Nervös machen lässt sich der Meister vor dem Europa-League-Spiel gegen Salzburg nicht.

«Erfahren im Umgang mit Schwächephasen»

«Es wäre Jammern auf hohem Niveau», sagt Keeper Yann Sommer. Vielleicht habe zuletzt etwas die Effizienz gefehlt. «Dazu kam im einen oder anderen Fall etwas Pech.» Solche Phasen habe jede Equipe zu bewältigen. «Wir sind erfahren genug, damit richtig umzugehen.»

Ob der FCB gegen den aufstrebenden österreichischen Meister Favorit ist oder nicht, interessiert Sommer nach eigenen Angaben nicht. «Der Match wird so oder so schwierig. Ihre deutlichen Siege gegen Ajax haben wir schon registriert.»

Salzburger Siegesserie

Die Österreicher sind in der Tat in Topform. 8 Pflichtspiele, 8 Siege lautet die Bilanz seit Jahresbeginn. Verantwortlich für den Aufschwung zeichnet das deutsche Gespann Roger Schmidt (Trainer) und Ralf Rangnick (Sportdirektor). Der 46-jährige Schmidt impfte seiner Mannschaft einen hochmodernen, auf ständigem Pressing basierenden Spielstil ein.

In der Offensive ist vor allem Jonatan Soriano ein ständiger Gefahrenherd. 1,3 Tore pro Spiel erzielte der Spanier im Schnitt seit Saisonbeginn. Auch bei der Verpflichtung von Spielern bewiesen Schmidt und Rangnick ein feines Sensorium. Der für zirka 3 Millionen Euro von Ahlen geholte 23-jährige Slowene Kevin Kampl ist heute geschätzte 15 Millionen wert.

Basel als Vorbild?

Salzburg strebt explizit an, was der FC Basel schon erreicht hat: Dominanz in der heimischen Meisterschaft, aber auch Strahlkraft über die nationalen Grenzen hinaus, mit Siegen gegen die Grossen Europas - und zwar nicht als einsame Glanzlichter. Denn trotz aller Investitionen des Getränke-Milliardärs Dietrich Mateschitz ist der grösste Erfolg in der Klubgeschichte noch immer der Vorstoss der legendären 1994er-Mannschaft in den UEFA-Cup-Final - bisher.

Mögliche Aufstellungen:

Basel: Sommer; Sauro, Suchy, Ajeti; Philipp Degen, Frei, Elneny, David Degen; Delgado; Stocker, Sio.
Salzburg: Gulacsi; Schwegler, Ramalho, Hinteregger, Svento; Kampl, Leitgeb, Ilsanker, Mané; Zulj, Soriano.

1 Kommentar

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  • Kommentar von F.E., Bern
    Die Zahlen zu Kampl sind nicht ganz korrekt. Der Transfer war damals der teuerste Transfer der 3. Liga aller Zeiten. Laut der überwiegenden Anzahl der Quellen lag die Ablösesumme, die RB Salzburg gezahlt hat, bei ca. 3 Mio Euro. Kampl war also bereits damals kein Schnäppchen. Und die 15 Mio (Euro oder Franken) sind auch ein wenig hoch angesetzt. Ich weiss nicht, wie viele Vereine derzeit bereit wären, die Betrag für Kampl zu zahlen.
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