FCZ: Mit der richtigen Balance zur Wende

Der FC Zürich steht im Europa-League-Qualifikationsrückspiel gegen Slovan Liberec nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel unter Zugzwang. Nebst einem Treffer ist im Letzigrund vor allem eine stabile Defensivleistung gefragt - auch ohne den gesperrten Abwehrchef Alain Nef.

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Thun und Zürich vor den EL-Quali-Spielen («sportaktuell»)

2:42 min, vom 7.8.2013

Die FCZ-Abwehr zeigte sich in dieser Saison bislang wenig sattelfest. In 5 Pflichtspielen blieben die Zürcher einzig in Sion ohne Gegentor, ansonsten kassierten sie immer mindestens 2 Treffer. «Wir müssen die defensiven Fehler auf ein Minimum reduzieren», fordert deshalb Trainer Urs Meier.

Niederlage trotz Führung im Hinspiel

Aktuell stimmen beim FCZ Aufwand und Ertrag nicht überein. Nach einem ansprechenden Saisonstart mit 4 Punkten aus 2 Spielen gingen die Zürcher zuletzt dreimal als Verlierer vom Platz. So auch vor Wochenfrist in Liberec. Nach einer starken Leistung in der ersten Spielstunde und einer 1:0-Führung musste Meiers Team noch 2 Gegentreffer durch Michael Rabusic hinnehmen.

Zudem verlor der FCZ Abwehrchef Alain Nef, der wegen einer Notbremse die rote Karte kassierte. An seiner Stelle wird Raphael Koch verteidigen.

Mindestens ein Tor gefordert

Alleinige Konzentration auf die Defensivleistung reicht bei den Zürchern aber nicht. Die Limmatstädter brauchen gegen den tschechischen Vertreter mindestens einen Treffer, um die nächste EL-Qualirunde zu erreichen.

Die richtige Balance zwischen Angriff und Verteidigung zu finden, wird Meiers Hauptaufgabe sein. «Viele meiner Spieler haben die Mentalität, nach vorne zu spielen. Diese Energie zu zügeln und ihnen beizubringen, auch nach hinten zu arbeiten, braucht Zeit», so der FCZ-Trainer.

Mögliche Aufstellung FCZ: Da Costa; Ph. Koch, R, Koch, Djimsiti, Benito; Chiumiento, Rikan; Schönbächler, Gavranovic, Pedro Henrique; Chermiti.

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