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Europa League Fischer: «Wir müssen eine gute Mischung finden»

Der FC Basel geht nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel bei St-Etienne mit intakten Chancen ins Heimspiel der EL-Sechzehntelfinals. Coach Urs Fischer hat einen klaren Plan, wie der FCB diese Ausgangslage nutzen kann.

Legende: Video Basel vor dem EL-Rückspiel gegen St-Etienne abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.02.2016.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das EL-Sechzehntelfinal-Rückspiel des FC Basel zuhause gegen St-Etienne ab 20:50 Uhr live auf SRF zwei und hier im Liveticker.

Urs Fischer war zufrieden mit der Leistung seines Teams in St-Etienne. Einzig das Resultat wollte dem Zürcher verständlicherweise nicht so richtig schmecken. «Ein 2:2 wäre natürlich besser gewesen. Die Niederlage war sehr unglücklich.»

Dennoch sind die Chancen für den FCB, in die EL-Achtelfinals einzuziehen, intakt. Die Vorgabe ist klar: Der Schweizer Meister muss gegen Saint-Etienne gewinnen, wahrscheinlich reicht bereits ein Sieg mit einem Tor Differenz.

Offensive ohne Risiko

Vor heimischem Publikum dürften die Basler ähnlich auftreten wie im Hinspiel. In St-Etienne spielte der FCB mutig nach vorne, ohne dabei grosse Risiken einzugehen. Auch im St. Jakob-Park ist nicht davon auszugehen, dass die Gastgeber von Beginn weg mit aller Macht den Treffer suchen werden.

Wir dürfen Saint-Etienne nicht ins offene Messer laufen.
Autor: Urs Fischer

«Ich denke, dass es eine ähnliche Partie geben wird wie im Hinspiel», erklärt Fischer. «Man muss schon sehen, dass eine der grossen Stärken von Saint-Etienne das Konterspiel ist. Sie haben sehr schnelle Spieler, vor allem auf den Seiten. Wir müssen uns das also einteilen. Wir dürfen Saint-Etienne nicht ins offene Messer laufen. Es gilt, die gute Mischung zu finden.»

Das spricht für Basel:

  • Der FCB konnte in der EL seine beiden letzten Sechzehntelfinal-Duelle gewinnen. Sowohl 2013 (2:0 gegen Dnjepropetrowsk) als auch 2014 (3:0 gegen Maccabi Tel Aviv) gab es dabei klare Heimsiege.
  • Gemäss dem Statistikdienst «Opta» stiessen 57 Prozent aller Mannschaften, die in einem Europacup-K.o.-Duell auswärts 2:3 verloren, im darauf folgenden Heimspiel in die nächste Runde vor.

Mögliche Aufstellungen

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel, Safari; Zuffi, Xhaka; Embolo, Delgado, Bjarnason; Janko.
St-Etienne: Ruffier, Théophile-Catherine, Sall, Pogba, Tabanou; Lemoine, Clément, Cohade; Tannane, Roux, Hamouma.
Bemerkungen: Basel ohne Boëtius, Sporar (beide verletzt) und Aliji (nicht spielberechtigt). Saint-Etienne ohne Pajot (gesperrt), Perrin, Beric, Polomat, Clerc (alle verletzt) sowie Söderlund und Selnaes (beide nicht spielberechtigt).
Legende: Video Die Live-Highlights aus dem Hinspiel abspielen. Laufzeit 03:04 Minuten.
Aus sportlive vom 18.02.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.02.16, 18:50 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von mschei, bern
    also ein 2:3 auswärts ist überhaupt kein schlechtes resultat. die zwei auswärtstore konnen heute abend noch gold wert sein.
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  • Kommentar von Christian herzog, Basel
    Wenn Urs Fischer auch so wie im Interview zur Mannschaft redet, wäre ich mir "irgendwie" nicht ganz vielleicht sicher, was ich als Spieler machen könnte eventuell irgendwo! Also ich wünsche dem fcb eine klare mentale Ausrichtung! Nur wer wirklich daran glaubt kann gewinnen oder verliert mit dem Gefühl alles gegeben zu haben! Aber bitte nicht schon so gehemmt starten um ja keine Fehler zu machen! Die Gewinn-Mentalität zeichnet gute Mannschaften aus! Immer bereit dabei auch Fehler zu machen!
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    1. Antwort von Yannik Ernst, Wald zh
      Danke Herr Cheftrainer
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    2. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Sie sind in St. Etienne alles andere als gehemmt ins Spiel gestartet, sondern haben die Initiative übernommen. Und haben dann beim ersten Angriff der Franzosen gleich eine kassiert. Da ist klar das St.E. in Basel genauso defensiv beginnt und auf Konter spielt. Möchte sie dann hören, wenn Basel schon zu Beginn der Partie in einen solchen reinläuft, weil sie zu aggressiv das Tor gesucht haben. Wie Fischer absolut richtig sagte, brauchen sie ein Tor, aber nicht unbedingt in den ersten 20 Minuten.
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