Genk lebt den Thuner Traum

Der FC Thun verabschiedet sich gegen Gruppensieger Genk aus der Europa League. Mit ein wenig mehr Wettkampfglück hätte die Rollenverteilung im letzten Spiel anders aussehen können.

Das Spiel in Genk war rückblickend der Knackpunkt in Thuns EL-Kampagne.

Bildlegende: Die Konkurrenz streckt sich Das Spiel in Genk war rückblickend der Knackpunkt in Thuns EL-Kampagne. Keystone

Für einmal schrieben die Europacup-erprobten Underdogs aus dem Berner Oberland kein Fussballmärchen. Zu abgezockt, zuweilen auch glücklich agierte die Konkurrenz - und Gruppenfavorit Dynamo Kiew rief sein Potenzial ausgerechnet gegen den Schweizer Vertreter ab.

Wehmütige Erinnerungen an Genk

Rückblickend hadert Urs Fischers Team mit dem Spiel der verpassten Chancen in Genk (1:2). Phasenweise war man drückend überlegen, die Tore machten aber die Belgier. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit - im Herbst auch in der Liga Thuns Achillesferse - hätte die EL-Kampagne wohl einen anderen Verlauf genommen.

Stattdessen muss man sich im Berner Oberland mit dem Konjunktiv begnügen. Ganz anders die Realität in Genk: Der 5. der belgischen Meisterschaft steht bereits als Gruppensieger fest und wird sich im Frühjahr mit Europas Besten messen. Thun seinerseits könnte bei einer Rapid-Niederlage immerhin auf Rang 3 vorstossen - ein schlechter Lohn für durchaus ansprechende Leistungen.

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Zusammenfassung Genk - Thun («sportlive», 3.10.13)

3:34 min, vom 3.10.2013

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das letzte Europa-League-Gruppenspiel des FC Thun gegen Genk am Donnerstag ab 20:55 Uhr auf SRF zwei und im Livestream.

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