Marco Streller: «Tiki-Taka mit dem Kopf»

3:0 dank drei Kopftoren: Der FC Basel war in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv insbesondere in der 2. Etage überlegen. «Tiki-Taka mit dem Kopf», meinte Marco Streller scherzhaft nach der Partie.

«Wir sind nicht Barcelona. Mit den Füssen können wir kein Tiki-Taka. Aber offenbar mit dem Kopf», kommentierte Marco Streller seinen zweiten persönlichen Treffer des Abends. Der Basler Stürmer hatte in der 71. Minute eine Kopfball-Stafette von Fabian Frei über Valentin Stocker zum 3:0 abgeschlossen.

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Marco Strellers 3:0

0:39 min, vom 27.2.2014

Bei seinem ersten Treffer habe Geoffroy Serey Die ideale Vorarbeit geleistet. «Es war eine Superflanke von Serey. Ich musste den Ball nur noch über die Linie drücken.» Insgesamt sei Basel «in allen Belangen besser» gewesen. «Wenn wir etwas präziser gewesen wären, hätten wir sogar noch höher gewinnen können», so der Captain.

Stocker: Maccabi-Keeper half mit

Ähnlich urteilte Valentin Stocker, der das Skore eröffnet hatte. «Wir haben einen sehr guten Match gezeigt. Wir wussten, dass wir das bessere Team sind, wenn wir unser Potenzial abrufen können.»

Die frühe Führung sei positiv für das Basler Spiel gewesen, sagte der Luzerner. «Ich hatte dabei etwas Mithilfe vom gegnerischen Keeper. Er spekulierte darauf, dass ich den Ball nicht mehr erwischen würde. Dann lenkte er ihn unglücklich ins eigene Tor.»

Yakin: Immer flexibel bleiben

Rundum zufrieden zeigte sich Trainer Murat Yakin: «Es war ein toller Abend. Wir waren sehr aggressiv, konzentriert, haben drei schön herausgespielte Tore erzielt, sind ohne Gegentor geblieben und haben nur bei Standards vereinzelt Chancen zugelassen.»

Zur seinem Spielsystem mit einer Dreierabwehr meinte der 39-Jährige: «Der Gegner hatte sehr viel Offensivkräfte auf dem Platz. Wir müssen in unserem Spiel immer flexibel bleiben und müssen uns auf den jeweils nächsten Gegner gut vorbereiten.»