«Nicht unbedingt Borussia Dortmund»

Aufgewühlte FCB-Protagonisten nach dem dramatischen Achtelfinal-Einzug in der Europa League: Für Präsident Heusler war es ein «Wahnsinns-Erlebnis», Goalie Vaclik dankt seinen Vorderleuten. Nun hofft man auf einen Bundesligisten – aber nicht den BVB.

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Heusler, Vaclik und Lang freuts: Basel mit dramatischem Sieg

3:16 min, vom 26.2.2016

«Dieses Erlebnis bleibt für immer», sagte FCB-Präsident Bernhard Heusler nach dem dramatischen Last-Minute-Sieg gegen St-Etienne. «Deshalb gehen die Fans an Fussballspiele. Es war ein Wahnsinn.» Und danach wurde er gar etwas philosophisch: «Der Fussball hat seine klare Logik, und das ist seine eigene Unlogik.»

Damit meinte er Luca Zuffis Tor zum 2:1 – exakt 47 Sekunden nach dem Wiederanpfiff nach dem 1:1-Ausgleich der Franzosen, dem vermeintlichen Todesstoss für den FCB. Bei diesem Gegentreffer hatte Goalie Tomas Vaclik schlecht ausgesehen. Er rutschte im dümmsten Moment weg. «Ich muss mich bei den Jungs bedanken. Sie haben mir meinen Arsch gerettet», meinte der Tscheche erleichtert.

Deutscher Klub ja, Dortmund nein

Im Achtelfinal dürfte Basel auf einen Hochkaräter treffen. Denn von den 15 möglichen Kontrahenten kommen nur deren 5 nicht aus einer der grossen europäischen Ligen (Sion-Bezwinger Braga, Sparta Prag, Anderlecht, Fenerbahce und Schachtar Donezk). «Es gibt sicher einige Gegner, die ich lieber nicht haben möchte», meinte Heusler. «Schön wäre ein deutscher Klub. Aber nicht unbedingt Borussia Dortmund.»

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Der verrückte Sieg des FCB: Die entscheidenden Szenen

4:03 min, vom 25.2.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.2.16, 20:45 Uhr

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Auf wen trifft Basel im EL-Achtelfinal? Sie erfahren es hier im Livestream. Wir zeigen die Auslosung am Freitag ab 12:55 Uhr live.