Saibene: «Vielleicht unterschätzen sie uns»

Für St. Gallen ist die Ausgangslage vor dem Playoff-Rückspiel zur Europa-League-Gruppenphase bei Spartak Moskau klar: Nach dem 1:1 im Hinspiel dürfen die Ostschweizer nicht verlieren und müssen mindestens ein Tor erzielen.

«Wir wollen offensiv spielen», betonte FCSG-Mittelfeldspieler Dejan Janjatovic vor dem Auftritt in Moskau. Das sollten die St. Galler auch, denn Tore müssen her - wobei gegen Spartak bereits ein 1:0 fürs Weiterkommen reichen würde.

Saibene hofft auf Moskauer Nonchalance

Dass seinem Team ein Exploit in Russland gelingt, daran glaubt Trainer Jeff Saibene und schöpft aus einer möglichen Nonchalance des Gegners Hoffnung: «Vielleicht unterschätzen sie uns und denken, es sei bereits gelaufen».

Spartaks missglückte «Hauptprobe»

Die Stimmung bei Spartak ist aktuell jedenfalls alles andere als gut. Grund dafür ist die 1:2-Niederlage in der Meisterschaft vom Montag bei Amkar Perm. Die Leistung seiner Mannschaft erzürnte Trainer Walerie Karpin: «Ein Team wollte gewinnen, das andere lief etwas auf dem Feld herum.»

Aus St. Galler Sicht ist zu hoffen, dass die Moskauer ihren Trainer auch am Donnerstagabend zur Weissglut bringen werden.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Rückspiel der Europa-League-Playoffs zwischen St. Gallen und Spartak Moskau am Donnerstag ab 16.50 Uhr im Livestream und auf SRF zwei.