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Europa League Sevilla gewinnt die Europa League

Der FC Sevilla hat in Turin den Europa-League-Final gewonnen. Die Andalusier bezwangen Benfica Lissabon nach 120 torlosen Minuten mit 4:2 im Elfmeterschiessen. Held der Spanier war Keeper Beto.

Legende: Video EL-Final: Das Penaltyschiessen abspielen. Laufzeit 3:04 Minuten.
Vom 14.05.2014.

Der portugiesische Torhüter im Sevilla-Tor, der 32-jährige Beto, parierte im Penaltyschiessen die Versuche von Oscar Cardozo und Rodrigo. Auf Seiten Sevillas versenkten Carlos Bacca, Stéphane Mbia, Coke und Kevin Gameiro alle Elfmeter.

Sevilla gewann die Europa League damit bereits zum 3. Mal nach 2006 und 2007 (damals noch unter dem Namen UEFA-Cup). Benfica verlor dagegen das 8. europäische Endspiel in Folge. Letztmals hatten die Portugiesen 1962 im Meistercup einen Final gewonnen.

Schiedsrichter im Mittelpunkt

Während 120 Minuten hatten sich die beiden iberischen Teams einen wahren Abnützungskampf geliefert, der erst in der 2. Halbzeit einige spielerische Highlights zu bieten hatte. Schiedsrichter Felix Brych (De) war gefordert, schon nach 12 Minuten hatten zwei Spanier die gelbe Karte gesehen. Benficas Miralem Sulejmani musste nach zwei harten Fouls bereits nach 25 Minuten ausgewechselt werden.

In zwei heiklen Strafraum-Situationen (Gaitan und Lima waren gefallen) entschied Brych gegen Benfica. Auch bei den beiden parierten Penaltys drückte der Deutsche ein Auge zu: Beto hatte sich jeweils vor der Schussabgabe nach vorne bewegt.

Benfica mit mehr Chancen - Rakitic stark

Lissabon hatte über den gesamten Spielverlauf mehr von der Partie; das Team von Trainer Jorge Jesus scheiterte aber immer wieder an der massierten Defensive der Spanier. Nach der Pause kam Sevilla nicht zuletzt dank dem Ex-Basler Ivan Rakitic zu einigen (Konter-)Chancen. «Hundertprozentige» Torgelegenheiten blieben aber aus.

In der Verlängerung machte sich die physische Spielweise beider Teams bemerkbar: Ein Spieler nach dem andern musste sich wegen Krämpfen pflegen lassen. Unter ihnen war auch Bacca, der dann doch zum Elfmeterschiessen antrat - und reüssierte. Um 23:48 Uhr konnte Sevilla-Captain Rakitic den Pokal in den Turiner Nachthimmel stemmen.

Legende: Video EL-Final: Beste Chancen des Spiels abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Vom 15.05.2014.
Legende: Video Die Pokal-Übergabe abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Vom 15.05.2014.

11 Kommentare

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  • Kommentar von KPD, Zug
    Benfica hätte auch so nicht gewonnen ---> Fluch :) - Nein, Scherz. Beto hätte mindestens einer der 2 gehaltenen Elfer auch so gehalten. Die waren wirklich nicht gut. Der an den er gradeso drann gekommen ist hätte er wahrscheinlich nicht gehalten, aber naja, ich war sowieso für Sevilla. v.a wegen Rakitic und weil Benfica Juve rausgeworfen hat.
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  • Kommentar von Hockeyfan, Winterthur
    Nach 120 torlosen Minuten... Wenn ich diese Schlagzeile nur schon höre stehen mir wieder alle Haare auf! Warum dass SRF Fussball nicht schon lange als "Guetnachtgschichtli" im Programm hat wundert mich nach jedem Spiel welches torlos ins Penalty schiessen geht mehr. Bringt mehr Eishockey! Das belebt die Schweiz!
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    1. Antwort von Arturo Di Cani, Zürich
      Offenbar haben Sie das Spiel nicht gesehen, denn obwohl keine Tore gefallen sind, war es ein äusserst unterhaltsames und spannendes Spiel. Und auch wenn es im Fussball weniger Tore gibt als im Eishockey, so sind die Tore im Fussball für den Betrachter wenigstens auch ohne Lampe hinter dem Tor / dritte Slow-Motion erkennbar. Qualität statt Quantität!
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    2. Antwort von KPD, Zug
      Wen Ihnen Fußball nicht gefällt, wieso schauen Sie dann diesen Artikel überhaupt an? Ich bin Eishockeyfan genauso wie Fußballfan und v.a Motorsportfan. Ich finde alles auf seine eigene Art hoch interessant. Das Spiel gestern war gut. 1 Hälfte war ein wenig öde, aber die 2. war umso besser. Benfica-Juve war auch Torlos aber es war purer nervenkitzel. Es geht definitiv nicht nur um Tore. Und btw im Eishockey kanns auch sein, dass es 60min Torlos ist...
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  • Kommentar von D R, Basel
    M J hat recht (wusste ich vorher gar nicht)!! The defending goalkeeper: • must remain on his goal line, facing the kicker, between the goalposts until the ball has been kicked Andererseits waren die zwei Penalties auch einfach nur grottigschlecht ausgeführt :)
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