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Europa League Sion: Rassismus-Vorwürfe nach unschönem EL-Ende

Sions Präsident Christian Constantin soll laut einem Bericht der Zeitung «Sud Ouest» den vom Platz gestellten Bordeaux-Spieler Wahbi Khazri rassistisch beleidigt haben. «CC» bestreitet den Vorwurf vehement.

Wahbi Khazri
Legende: Wahbi Khazri Was geschah nach diesen Bildern? SRF

Bordeaux' Khazri war im Europa-League-Spiel gegen Sion nach einem groben Foul in der 86. Minute verwarnt und wegen Reklamierens vom Platz gestellt worden. Daraufhin ereigneten sich turbulente Szenen auf dem Rasen.

Legende: Video Khazris Platzverweis abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus sportlive vom 23.10.2015.

Eklat im Garderoben-Tunnel?

Noch Übleres soll sich in den Katakomben zugetragen haben. Sud Ouest berichtete, Khazri sei auf dem Weg in die Garderobe von Sion-Präsident Christian Constantin rassistisch und schwulenfeindlich beleidigt worden. Die Lokalzeitung berief sich auf mehrere Quellen, ohne sie aber namentlich zu nennen.

Constantin: Khazri nie begegnet

Constantin bestritt gegenüber Westschweizer Medien die Vorwürfe vehement. Er sei zu diesem Zeitpunkt auf der Tribüne gewesen. Er sei Khazri gar nicht begegnet.

Le Matin spekuliert, es könnte sich um eine Personenverwechslung handeln. Constantin selbst brachte die Namen seines Sohnes Barthélémy und des Fan-Beauftragten Bertrand Constantin in Spiel.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Joel, SG
    Tja, Leider bekam er 9 minuten davor eine Gelbe Karte. Weshalb er mit der 2. auch gelbrot gesehen hat. Richtige Berichterstattung wäre von Vorteil. :D
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  • Kommentar von Nico Faivre, Winterthur
    Ja nee ist klar. Christian Constantin rennt von der Tribüne in die Garderobe runter, um Khazri rassistisch und schwulenfeindlich zu beleidigen. Warum sollte er das tun? Seine Mannschaft liegt in Führung und der Typ wird gerade völlig zu recht vom Platz gestellt. Sein Sohn kommt auch nicht in Frage, der war zu dem Zeitpunkt nämlich die ganze Zeit am Spielfeldrand. Ziemlich schäbig nun die Rassismuskeule zu schwingen, das Fehlverhalten lag einzig und allein bei Monsieur Khazri.
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