Sions europäischer Traum platzt früh

Die Walliser verpassen im EL-Quali-Rückspiel gegen Suduva Marijampole das Wunder. Im Genfer Exil reicht es nur zu einem 1:1.

  • Sion scheidet auf europäischer Ebene aus.
  • Nach dem 0:3 im Hinspiel reicht es im Rückspiel der Europa-League-Qualifikation nur zu einem 1:1.
  • Einziger Torschütze für die Walliser ist Moussa Konaté nach 55 Minuten.

Zehn Minuten vor Schluss landete Sion endgültig auf dem harten Boden der Tatsachen. Robertas Vezevicius erhielt an der Mittellinie den Ball, sprintete an Ivan Lurati vorbei und traf unter Anton Mitryushkin hindurch zum 1:1.

Damit hätten die Walliser nach der 0:3-Klatsche im Hinspiel innerhalb von 10 Minuten 4 weitere Tore erzielen müssen, um doch noch die Playoffs zu erreichen – ein unmögliches Unterfangen.

Verpasste Chancen vor der Pause

Dabei hatte Sion eigentlich nicht schlecht in die Partie gefunden. Bis zum 1. Abschluss dauerte es aber dennoch über eine Viertelstunde. Vor der Pause besassen die Walliser dann gleich reihenweise Topchancen. Verwerten konnten sie aber keine:

  • 35. Minute: Grégory Karlen köpfelt den Ball alleine vor dem Tor vorbei.
  • 39. Minute: Silvan Lüchinger zieht aus der Distanz ab, trifft aber nur den Pfosten.
  • 42. Minute: Karlen wird von Moussa Konaté schön freigespielt. Sein Abschluss wird aber geblockt.
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Bezeichnend: Lüchinger trifft nur den Pfosten

0:10 min, vom 2.8.2017

So blieb Konatés Treffer in der 55. Minute das einzige Erfolgserlebnis von Paolo Tramezzanis Mannschaft. Zu wenig, um die Scharte aus dem Hinspiel doch noch auszuwetzen.

Sendebezug: Web-Livestream, 02.08.17, 17:55 Uhr