Stuttgart scheitert an Rijeka

Bundesligist Stuttgart hat die Gruppenphase der Europa League verpasst. Beim Debüt des neuen Trainers Thomas Schneider kamen die Deutschen im Playoff-Rückspiel gegen die Kroaten von HNK Rijeka nur zu einem 2:2 und schieden nach dem 1:2 im Hinspiel aus.

Stuttgart mit Ibrahima Traoré (l.) ist euopäisch bereits nicht mehr vertreten.

Bildlegende: Gestrauchelt Stuttgart mit Ibrahima Traoré (l.) ist europäisch bereits nicht mehr vertreten. Keystone

Rijekas Goran Mujanovic besiegelte mit seinem Ausgleich in der Nachspielzeit das bittere Aus von Stuttgart. Für den VfB hatte zuvor Christian Gentner (33.) die Führung durch Leon Benko ausgleichen können (30.), ehe Luka Maric (75.) die Deutschen mit einem Eigentor in Führung brachte.

Missglücktes Debüt von Trainer Schneider

Damit missglückte der Einstand des neuen Stuttgart-Coach Thomas Schneider gründlich. Der Ex-Bundesligaprofi hatte das Traineramt erst am Montag vom entlassenen Bruno Labbadia übernommen.

Frankfurt erfüllt Pflicht

Mit Eintracht Frankfurt zog dafür ein anderer Bundesligist in die Europa-League-Gruppenphase ein. Die Hessen bezwangen Karabach Agdam mit 2:1 im Rückspiel, nachdem sie in Aserbaidschan bereits mit 2:0 gesiegt hatten.

Bei Frankfurt feierte der Schweizer Pirmin Schwegler ein gelungenes Comeback, nachdem er die letzten 3 Partien wegen mangelnder Fitness verpasst hatte.

UEFA zieht «Lucky Loser»

Nach dem definitiven Ausschluss von Fenerbahçe Istanbul aus dem Europacup wird die UEFA den letzten Startplatz in der Europa League per Losverfahren vergeben. Unter allen Verlierern der Playoffs wird am Freitag um 9.00 Uhr in Monaco ein «Lucky Loser» gezogen.

Resultate