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Europa League Thun hält Schaden in Grenzen

Nach vier Europacup-Siegen in Folge hat der FC Thun die erste Niederlage einstecken müssen. Im Hinspiel der Europa-League-Playoffs unterlagen die Berner Oberländer Partizan Belgrad auswärts mit 0:1.

Legende: Video Highlights Partizan Belgrad - Thun abspielen. Laufzeit 02:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.08.2013.

Vor allem in der 1. Halbzeit bekundeten die Thuner in Belgrad teilweise Mühe. Partizan hatte vor eigenem Anhang mehr vom Spiel und hätte bis zur Pause führen müssen. Zunächst scheiterte Aleksandar Mitrovic in der 19. Minute aus aussichtsreichster Position an Thun-Keeper Guillaume Faivre, in der 35. Minute verpasste Milos Jojic die Führung nur knapp.

Entscheidung durch Jojic

Nach der Pause traten die Berner Oberländer dann entschlossener auf und kamen durch Josef Martinez und Christian Schneuwly ihrerseits zu Möglichkeiten. Zwar blieb Belgrad die bessere Mannschaft, Thun zeigte auf internationaler Stufe aber erneut eine gute Leistung. Erst 20 Minuten vor Schluss gelang Milos Jojic für Partizan mit einem herrlichen Schlenzer der erlösende Führungstreffer. Diesen Vorsprung brachten die Serben schliesslich ohne grosse Probleme über die Zeit.

Intakte Chancen für Thun

Trotz der ersten Europacup-Niederlage nach vier Siegen in Folge war Thun-Coach Urs Fischer mit seiner Mannschaft zufrieden: «Wir haben Partizan das Leben schwer gemacht. Im Abschluss waren wir aber zu wenig konsequent.» Für das Rückspiel ist Fischer optimistisch: «Dieses Resultat lässt alles offen. Zudem haben wir gezeigt, dass wir gegen Belgrad bestehen können. Das gibt uns viel Selbstvertrauen.» Das Rückspiel findet am nächsten Donnerstag in Thun statt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Der vorallem mediale Höhenflug des CH Fussballs hält doch nicht an. Die Leistung von GC war nicht nur in diesem Match ungenügend. Der FC Thun ist auch Heute eher zu gut weggekommen. St. Gallen hat sich dafür passabel geschlagen und der FCB bleibt trotz mässigem Saisonstart das Mass der Dinge des hiesigen Fussballs, vorab im internationalen Luftraum. Voilà. Sind die 3 anderen in einer Woche weg vom Fenster, kann man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: H O P P YB!
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    1. Antwort von E. Schönbächler, Einsiedeln
      Der gestrige Abend liess bei mir ungute Erinnerungen an viele erfolglose Europacupabende der Schweizer Clubs in den Achtzigerjahren aufkommen.
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