Thun scheitert in Wien

Für den FC Thun bedeutet die Gruppenphase der Europa League Endstation. Die Berner Oberländer unterlagen Rapid Wien auswärts mit 1:2.

«Es ist wichtig, dass wir gut in die Partie kommen», hatte Thun-Trainer Urs Fischer gefordert. Und eine Viertelstunde lang setzten seine Spieler die Vorgabe um. Marco Schneuwly tauchte gar zweimal vor dem Wiener Tor auf.

Doch dann lenkte der erste wirklich gefährliche Angriff der Gastgeber die Partie in ungünstige Bahnen. Thun-Goalie Guillaume Faivre liess eine harmlose Hereingabe von Marcel Sabitzer passieren, Terrence Boyd brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken. «Das war ein Geschenk von mir, es tut mir leid für die Mannschaft», konstatierte Faivre nach Spielschluss.

Zwei Minuten Hoffnung

Unterstützt von 35'000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion kontrollierte Rapid das Spielgeschehen in der Folge. Nur zwei Minuten lang keimte bei den Thunern die Hoffnung auf, die Chancen auf ein Weiterkommen doch noch zu wahren: Der eben eingewechselte Berat Sadik traf in der 62. Minute zum Ausgleich. Andreas Wittwer hatte sich durchgewuselt und mustergültig für den Finnen aufgelegt.

Fast im Gegenzug stellte Branko Boskovic die Wiener Führung jedoch wieder her. «Auf internationalem Niveau muss man ein Remis halten können», haderte Fischer nach dem Schlusspfiff mit dem 1:2-Gegentreffer.

Thun zeigte sich zwar in der Schlussphase bemüht, offensiv waren die Berner Oberländer aber zu wenig durchschlagskräftig, um Rapid ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

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Highlights Genk - Kiew

1:51 min, vom 28.11.2013

Genk in Sechzehntelfinals

Den Sieg in der Gruppe G und damit den vorzeitigen Einzug in die Sechzehntelfinals sicherte sich der RC Genk. Die Belgier schlugen Dynamo Kiew nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Alle Tore fielen vor dem Seitenwechsel.

Dynamo Kiew empfängt Rapid Wien am 12. Dezember zum direkten Duell um den zweiten Gruppenrang.