Thun verhindert Fehlstart

Dank eines späten Penaltytors von Gianluca Frontino ist der FC Thun in der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League doch noch zu einem 1:1-Remis gekommen. Die Berner Oberländer haben sich damit gegen den israelischen Klub Beer Sheva eine gute Ausgangslage geschaffen.

Gianluca Frontino am jubeln.

Bildlegende: Gianluca Frontino Abgeklärt zum späten Ausgleich. Keystone

Das erst 5. Tor von Gianluca Frontino für den FC Thun war eines von grosser Wichtigkeit. Erstens rettete der Schaffhauser, der erst seine 2. Super-League-Saison in Angriff nimmt, seinen Farben in Israel bei Beer Sheva das Unentschieden. Zweitens ist damit die Premiere von Ciriaco Sforza als Thun-Trainer nicht misslungen.

Beim ersten Prüfstein nur drei Tage vor dem nationalen Saisonstart waren die Oberländer in Rückstand geraten. Der rumänische Nationalspieler Ovidiu Hoban bezwang Guillaume Faivre in der 26. Minute.

Ein weiter Weg

Die Gäste fanden erst mit Anlaufzeit ins Spiel. In einer turbulenten Schlussphase liessen sie aber zunächst einige Chancen aus. Nach einem Foul an Marco Rojas im Strafraum verwandelte Frontino den fälligen Elfmeter (86.).

Das Rückspiel findet in einer Woche statt. Für den Einzug in die EL-Gruppenphase muss Thun aber auch noch die 3. Qualirunde und das Playoff überstehen.

Vaduz dank Neumayer-Doublette

Nach wie vor auf gutem Weg in der Europa League befindet sich der FC Vaduz, der bereits in der 1. Qualirunde eingestiegen war. Die Liechtensteiner legten zu Hause mit einem 3:1 gegen Nomme Kalju vor. Torschützen gegen die Esten aus Tallinn waren Diego Ciccone sowie zweimal Markus Neumayr.

Sendebezug: Radio SRF 1, «Abendbulletin», 16.07.2015, 22:06 Uhr