Tottenham und Chelsea zittern sich weiter

Tottenham Hotspur hat sich trotz einer 1:4-Niederlage gegen Inter Mailand für die Viertelfinals der Europa League qualifiziert. Ebenfalls eine Runde weiter ist Chelsea. Gescheitert ist mit Stuttgart der letzte deutsche Vertreter.

Inter Mailand und die Tottenham Hotspur (hier Zanetti und Dembele) lieferten sich eine hart umkämpfte Partie.

Bildlegende: Packendes Duell Inter Mailand und die Tottenham Hotspur (hier Zanetti und Dembele) lieferten sich eine hart umkämpfte Partie. Keystone

Das Spiel im Giuseppe-Meazza-Stadion war an Spannung nicht zu überbieten. Nachdem Inter das Hinspiel an der White Hart Line mit 0:3 verloren hatte, waren die Chancen auf das Erreichen der Runde der letzten Acht auf ein Minimum gesunken.

Die «Nerazzurri» zeigten aber grosse Moral und holten den Rückstand dank Treffern von Antonio Cassano und Rodrigo Palacio und sowie einem Eigentor von William Gallas bis zur 75. Minute auf. In der Verlängerung war es dann Emmanuel Adebayor, der das entscheidende Auswärtstor für Tottenham schoss. Das 4:1 durch Ricardo Alvarez war am Ende nur noch Resultatkosmetik.

Chelsea mit Mühe weiter

Den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen konnte Chelsea. Die «Blues» bezwangen im Rückspiel den rumänischen Vertreter Steaua Bukarest mit 3:1. Damit gelang es dem Team von Rafael Benitez, die 0:1-Hypothek aus dem Hinspiel wettzumachen. Chelsea konnte sich dabei sogar einen verschossenen Penalty von Fernando Torres leisten.

Erwartungsgemäss gescheitert ist hingegen Stuttgart. Die Schwaben verloren nach dem 0:2 im Hinspiel auch das trostlose «Geisterspiel» bei Lazio Rom mit 1:3. Lazio hatte wegen der rassistischen Ausfälle seines Anhangs von der UEFA eine Platzsperre aufgebrummt bekommen.