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Europa League Trotz Sieg: Lugano scheidet aus Europa League aus

Lugano feiert gegen Be'er Scheva den zweiten Europa-League-Sieg. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Carlinhos. Dennoch verpassen die Tessiner die K.o.-Phase.

  • Carlinhos junior erzielt das entscheidende Tor in der 50. Minute.
  • Joel Kiassumbua ersetzt David Da Costa im Tor und verhindert zweimal den Ausgleich.
  • Da Viktoria Pilsen gegen Bukarest mit 2:0 gewinnt, scheidet Lugano in der Gruppenphase aus.

Nach guten Resultaten in der Super League konnte Lugano auch in der Europa League einen Sieg verbuchen. Trotz nur noch theoretischer Chance aufs Weiterkommen machten die Tessiner das Beste daraus und besiegten Be'er Scheva mit 1:0.

Pilsen beendet Lugano-Träume

Die verbleibenden Hoffnungen auf die K.o.-Phase wurden von Viktoria Pilsen zunichte gemacht. Die Tschechen gewannen zuhause gegen Gruppenleader FCS Bukarest mit 2:0. Pilsen hat gegenüber Lugano den Vorteil in den Direktbegegnungen (4:1 und 2:3).

Der entscheidende Treffer für Lugano fiel in der 50. Minute. Carlinhos junior profitierte von einem Fehler der israelischen Abwehr und tunnelte den Torwart. Dieses Tor brachte erste Spannung in die Partie. Die 1. Halbzeit war zuvor praktisch ereignislos abgelaufen.

Der Torschütze verletzt raus

Carlinhos musste kurz nach seinem Tor ausgewechselt werden. Der Brasilianer wurde in der kampfbetonten Partie viel gefoult und konnte nicht mehr weitermachen. Die Tessiner spielten dank der Führung befreiter nach vorne und kamen zu diversen Abschlüssen.

Die Gäste liessen den Rückstand nicht auf sich sitzen und kamen ebenfalls zu Chancen. Lugano-Torhüter Joel Kiassumbua musste zweimal eingreifen und verhinderte den Ausgleich. Die Tessiner brachten den Vorsprung über die Zeit und feierten in Luzern den zweiten «Heimsieg» in der Europa League.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.11.2017, 19:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Cristiano Rossini (Cristiano Rossini)
    Auch wenn Lugano die nötigen Mittel fürs Weiterkommen nicht hatte, ist es Schade bereits eine Runde vor Schluss ausgeschieden zu sein und dies nicht zuletzt dank der sinnlosen Regel der Direktbegegnung. Eine Regel die in vielen Gruppen die Spannung frühzeitig gekillt hat!
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Schade für Lugano, schon jetzt ausgeschieden zu sein. Tamis Team ist sicherlich gleichwertig, eher sogar stärker als Pilsen besetzt. Aber es spielt diese Stärken viel zu wenig aus, was die knappen Siege gegen Pilsen (3.Runde) und heute (5.Runde) gegen Be'er Schewa beweisen. Wäre man nach 2 Runden nicht mit null Punkten, sondern mit deren 2-3 dagestanden, hätte man sich heute höchstwahrscheinlich für die KO-Phase qualifiziert. Und weil YB auch raus ist, muss es Basel wiederum alleine richten.
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