Überzeugt der FCL erstmals in der Europa League?

So früh wie für keine andere Schweizer Mannschaft ist für den FC Luzern die Sommerpause vorbei. In der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation geht es gegen Osijek (Kro).

Der FC Luzern mit Coach Markus Babbel.

Bildlegende: Muss früh wieder ran Der FC Luzern mit Coach Markus Babbel. Keystone

Für den FCL geht es früh los – dabei hätte sich wohl niemand gegen etwas mehr Vorbereitungszeit gesträubt. Mit Topskorer Marco Schneuwly, Stratege Markus Neumayr und dem grossen Talent Nicolas Haas verloren die Innerschweizer ihr «Rückgrat», wie Trainer Markus Babbel feststellt.

FCL gegen den Trend?

Für die Jungen sei jetzt die Chance, aus dem Schatten zu treten «statt zu verwelken wie vorher». Dass dies auf europäischer Ebene geschehen soll, kommt dem FCL nicht unbedingt zu Gute:

  • In den letzten 7 Jahren versuchte sich Luzern 5 Mal in der Europa League.
  • Von bislang 8 Partien konnte nur eine einzige gewonnen werden.
  • Seit der Wettbewerb Europa League heisst, überstand Luzern noch keine Runde.

Auch Osijek, der Gegner in diesem Jahr, ist kein «Fallobst», konstatiert Babbel, der den Uefa-Cup als Spieler mit Bayern und Liverpool 2 Mal gewinnen konnte. Nur wenn die Mentalität stimme, habe man eine Chance.

Beim FCL wird man so früh wie in keinem anderen Team feststellen, ob die Mannschaft höheren Ansprüchen genügt.

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