Voss-Tecklenburg: «Deshalb bleiben sie hier und wir nicht»

Rückblick und Zukunftsperspektiven zwischen Lob und Enttäuschung: Die Reaktionen der Protagonistinnen nach dem bitteren WM-Aus im Achtelfinal gegen Kanada.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die alte Fussball-Weisheit gilt für Martina Voss-Tecklenburg sogar im Falle des verlorenen WM-Achtelfinals. Noch auf dem Kunstrasen des BC Place Stadions in Vancouver dachte die Schweizer Nati-Trainerin nach dem Aus bereits an die Zukunft. «Solche Erfahrungen helfen weiter», fand die 47-Jährige das Positive im Moment der Niederlage.

Konsequenz und Effizienz

«Ich weiss nicht, ob heute das schlechtere Team verloren hat», sinnierte Voss-Tecklenburg weiter. Für das Ausscheiden fand sie eine simple Begründung: «Am Ende macht Kanada dieses eine Tor mehr, deshalb bleiben sie hier und wir nicht.» In Zukunft müsse man an der Konsequenz und Effizienz im Abschluss arbeiten.

Video «Fussball: Frauen-WM, Achtelfinal, Kanada - Schweiz, Interview Rachel Rinast» abspielen

Rinast: «Kann im Moment gar nichts fassen»

1:28 min, vom 22.6.2015

Rinast: «Bin stolz auf die Mannschaft»

Ähnlich klang es auch bei Rachel Rinast: «Wir hätten den Viertelfinal erreichen können. Es hat das Quäntchen Glück gefehlt.» Die 24-Jährige bewies Charakter und zeigte sich als faire Verliererin. «Wir haben uns mit der gesamten Weltmeisterschaft belohnt», so die Verteidigerin, «ich bin stolz auf die Mannschaft.»

Das Kämpferherz hat Rinast auch nach der Niederlage nicht verloren: «Wir greifen in vier Jahren nochmals an.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.6.2015, 1:10 Uhr