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FIFA WM 2014 Belgien dank 2. Sieg im Achtelfinal

Belgien hat in der Gruppe H vorzeitig den Einzug in die Achtelfinals geschafft. Die «Roten Teufel» setzten sich im Maracana in Rio de Janeiro mit 1:0 gegen Russland durch und weisen damit das Punktemaximum auf.

Legende: Video Spielbericht Belgien - Russland abspielen. Laufzeit 3:50 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 22.06.2014.

Mann des Spiels auf Seiten der Belgier war Divock Origi. Der eingewechselte Stürmer von Lille traf in der 88. Minute nach schöner Vorarbeit von Eden Hazard mit einem satten Rechtsschuss zum entscheidenden 1:0. Dank dem späten Treffer und dem 2. Sieg im 2. Gruppenspiel hat Belgien den Platz in den Achtelfinals bereits auf sicher. Russland muss dagegen um den Einzug in die nächste Runde bangen.

Der belgische Trainer Marc Wilmots zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: «Es war ein hartes sowie taktisch geprägtes Spiel und Russland hat sehr abwartend gespielt. Die Wechsel haben dann die Differenz gemacht und wir haben verdient gewonnen.»

Schlussoffensive belohnt

Dass die Belgier bereits in der nächsten Runde stehen, haben sie einer Schlussoffensive zu verdanken. Ab der 80. Minute schnürten sie die Russen ein und drückten auf den Siegestreffer. Eine erste Möglichkeit zur Entscheidung verpasste Kevin Mirallas, der einen Freistoss in der 85. Minute an den Pfosten gesetzt hatte.

Russlands Chancen - Belgien harmlos

Zuvor war Belgien seiner Rolle als WM-Geheimfavorit wie schon über weite Strecken im 1. Gruppenspiel gegen Algerien nicht gerecht geworden. Vor allem in der Offensive kam von Hazard und Co. viel zu wenig. Zudem verzeichneten die Russen die besseren Chancen. So vergaben Alexander Kokorin kurz vor der Pause und Andrej Jeschtschenko (81.) hervorragende Möglichkeiten.

Legende: Video Die Penalty-Szenen abspielen. Laufzeit 0:49 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 22.06.2014.

Strittige Szenen

Pech bekundeten die Russen zudem in der 26. Minute, als der deutsche Schiedsrichter Felix Brych ein klares Foul von Toby Alderweireld an Maxim Kanunnikov im belgischen Strafraum zu unrecht nicht mit einem Penalty bestrafte.

Allerdings blieb die Pfeife von Brych nach knapp einer Stunde auch bei einem Klammern von Sergej Ignaschewitsch an Origi im russischen Strafraum stumm.

Sendebezug: SRF zwei, FIFA WM 2014 live, 22.6., 18:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager, Meinier
    Traurig, wenn einem Team, das schlecht bis mittelmäßig gespielt hat, der Einzug ins Achtelfinale mit zwei 1:0 gelingt. Zudem begehen die Belgier ein klares Foul Sekunden vor ihrem Tor, das nicht hätte zählen dürfen. Unglaublich, wie schlecht die Schiris bei diesem Turnier sind. Dank dem Schiri, der das reguläre 1:2 der Schweiz nicht gab und Giroud nicht vom Platz stellte haben wir dieses Match so katastrophal verloren. Das war ein Riesenschock für alle...
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Unsinn! Giroud hätte gelb verdient, aber nicht rot, weil keine Absicht hinter diesem Foul steckte. Die Schweiz hat nicht wegen der Schiris verloren, sondern weil sie mehrere katastrophale Fehler beginn, die die Franzosen eiskalt in Tore ummüntzen. Nach dem schnellen 2:0 war man komplett von der Rolle und nicht mehr fähig zu reagieren und liess sich stattdessen von Les Bleus in Grund und Boden spielen.
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    2. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Was man der Schweiz allerdings zugute halten muss: Im Gegensatz zu anderen (zum Teil hoch eingestuften) Teams gelangen ihnen noch zwei (eigentlich sogar 3) Tore. Das ändert aber nichts am Umstand, dass die Verteidigung öfters einen Schritt zu spät war und auch einige individuelle Fehler Frankreich in die Hände (Füsse) spielten.
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