Zum Inhalt springen

FIFA WM 2014 Die Müllers als Erfolgsgaranten

Man rechnete mit Miroslav Klose - doch es kam Thomas Müller. Der Bayern-Akteur schoss Deutschland in Salvador beinahe im Alleingang zum furiosen 4:0-Startsieg gegen Portugal.

Die erfolgreiche Fussball-Geschichte Deutschlands ist eng mit dem Namen Müller verbunden. Gerd Müller wurde 1972 Europa- und 1974 Weltmeister, Hansi Müller 1980 Europameister und Dieter Müller holte sich 1976 an der EM immerhin die Torjägerkrone und eine silberne Auszeichung.

3 Tore zum WM-Start

Seit ein paar Jahren gibt es im DFB-Team nun Thomas Müller – und auch der 25-jährige Offensivakteur von Bayern München ist ein Erfolgsgarant. 2010 wurde er in Südafrika mit 5 Treffern Torschützenkönig, 4 Jahre später lancierte er für Deutschland nun mit 3 Toren im Startspiel gegen Portugal das WM-Turnier.

«3 Tore in einem Auftaktspiel zur WM sind etwas Herrliches. Und eines war wieder einmal schöner als das andere», meinte der gewohnt humorige Müller, der bei zwei Treffern den Ball mit Instinkt über die Linie drückte und dafür sicher keinen Schönheitspreis erhalten wird.

Der Stil erinnerte eher an den ganz berühmten Müller, Gerd, auch «Der Bomber» genannt, bis heute der Prototyp des Vollstreckers vor dem Tor.

Leichtes Spiel nach dem 2:0

Neben seinen drei Treffern sorgte Thomas Müller unfreiwillig auch dafür, dass Portugal frühzeitig nur mit 10 Mann auskommen musste: «Ich würde die Szene zuerst gerne im TV sehen. Ich wollte nichts herausschinden und kann die Entscheidung des Schiedsrichters nicht beeinflussen», meinte Müller zum Rencontre mit Portugals Innenverteidiger Pepe nach 37 Minuten, das mit einer roten Karte bestraft wurde.

Von diesem Moment an hatte Deutschland definitiv leichtes Spiel: «Bei der Hitze war die 2:0-Führung ein grosser Vorteil. Ich habe nach 20 Minuten mal auf die Uhr geschaut und gedacht, dieses Spiel wird lange dauern...», so Müller über die Verhältnisse in Salvador.

«Thomas hat das sehr, sehr gut gemacht»

Auch Bundestrainer Joachim Löw, der Müller als Sturmspitze Miroslav Klose vorgezogen hatte, war äusserst zufrieden: «Thomas hat das schon sehr, sehr gut vorne gemacht», meinte er. Doch auch für sein restliches Personal zog er ein positives Fazit: «Die Mannschaft war unheimlich kompakt, die Mannschaft war ganz geschlossen, wir haben wenig Konterchancen zugelassen. Wir haben in der ersten Halbzeit nach vorn gespielt und die Chancen genutzt.»

Legende: Video «Deutschland-Portugal: Die Highlights» abspielen. Laufzeit 5:11 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 16.06.2014.

24 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von OLIVER STADELMANN+++, Neuenkirch
    Thomas Müller- Als Mensch eine Tragödie und als Fussballer höchstens 3 Klasse. Ein Simulant und Provokateur.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Noah Dourmont, Hamburg/Lörrach
    Es war ein gutes Spiel von der deutschen Mannschaft, aber aus den Kommentaren spricht doch nur der Neid. Ist mal wieder unterste Schublade. Wo wäre denn die Schweiz ohne Secondos und Hitzfeld??? Aber Hauptsache Bashing. Echt sportlich!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Nunja Deutschland lebt auch von einigen Secondos, aber ist ja klar, wäre nicht gut wenn Deutschland nicht Klassen besser wäre als die Schweiz, ihr seit ja auch 10x grösser als wir, von daher. Wir freuen uns dann halt an anderen Sportlern, Wintersportler oder 2 Schweizer in den Top 4 im Tennis, da bringt es Deutschland nicht mal in die Top 20. Ich gönne Euch jeden Erfolg, trotzdem darf man kritisieren, wenn Müller den Mund wieder mal etwas zu voll nimmt, die CH-Spieler werden genauso kritisiert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S.B., Münchenstein
    Seit ich ein Kind war, ärgern mich die Kommentare über die Deutschen. Ob beim Fussball oder sonst........ Ich hatte und habe den Eindruck, dass die Kritiker sich häufig auf Stammtisch Niveau bewegen und in keiner Weise, halbwegs sachlichen Kriterien folgend argumentieren. Hauptsache gegen "die Deutschen". ( oder die "arroganten" Portugiesen usw. etc.)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Naja, das Interview von Müller war eben auch Stammtisch-Niveau, "ich bin der Grösste und Beste, 3 Tore, jedes Schöner als das andere haha etc." das kommt eben hier nicht so gut an, die meisten Schweizer mögen es etwas bescheidener, so wie wahre Champions wie Roger Federer, denen es nicht in den Kopf gestiegen ist. Gegen die sportliche Leistung wird kaum jemand etwas sagen, zumal die Schweizer Nati wirklich kein gutes Spiel gezeigt hat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von mm, Aarau
      Tja, wenn man Müller's Ironie nicht versteht, wirkt das Interview wahrscheinlich überheblich, aber eigentlich ist der Typ echt amüsant ("eins schöner wie das andere...") - so einen brächte CH halt eben auch.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen