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FIFA WM 2014 England nach 2. Niederlage vor dem Out

England hat an der WM in Brasilien auch das 2. Spiel verloren. Das Team von Coach Roy Hodgson unterlag in der Gruppe D im Duell der Ex-Weltmeister Uruguay mit 1:2 und steht vor dem Ausscheiden.

Legende: Video Spielbericht Uruguay - England abspielen. Laufzeit 5:04 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 19.06.2014.

Nach 2 Gruppenspielen liegen die Engländer in der Gruppe D ohne Punkte auf dem letzten Platz und können die Achtelfinals nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Nur wenn Italien die beiden Spiele gegen Costa Rica und Uruguay gewinnt, könnten die «Three Lions» das erste Vorrunden-Aus seit 56 Jahren mit einem deutlichen Sieg über Costa Rica noch verhindern.

Legende: Video Die beiden Treffer von Luis Suarez abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 19.06.2014.

Suarez mit Doppelpack

Mann des Spiels auf Seiten von Uruguay war Luis Suarez mit einem Doppelpack. Der Liverpool-Stürmer, der bei der blamablen 1:3-Pleite im 1. Gruppenspiel gegen Costa Rica noch gefehlt hatte, traf in der 39. Minute per Kopf zum 1:0. In der 85. Minute schoss er die Südamerikaner schliesslich nach einem schnellen Konter zum Sieg. Für die Engländer hatte Wayne Rooney mit seinem 1. WM-Tor überhaupt zwischenzeitlich ausgleichen können (75.).

Uruguay dank individueller Klasse

Der Sieg von Uruguay war am Ende glücklich. Zwar zeigte sich das Team von Coach Oscar Tabarez im Vergleich zum Spiel gegen Costa Rica verbessert, überzeugen konnte der WM-Halbfinalist von 2010 aber erneut nicht. So brauchte es die individuelle Klasse von Suarez, um die WM-Träume am Leben zu halten.

Über die gesamte Partie gesehen war England die bessere Mannschaft. Nach dem ansprechenden Auftritt beim 1:2 gegen Italien, startete das Team von Coach Roy Hodgson druckvoll, ohne dabei jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Dies änderte sich nach rund einer halben Stunde, als Rooney bei einem Kopfball an die Latte Pech bekundete.

Rooneys 1. WM-Tor wertlos

Die verpasste Gelegenheit rächte sich nur kurz später. Nach einem schnellen Umschalten bediente Edinson Cavani mit einer Flanke Suarez, der per Kopf geschickt zum 1:0 traf.

Nach der Pause strebte Uruguay noch rund 10 Minuten den 2. Treffer an, dann verlegten sich die Südamerikaner nur noch aufs Verteidigen. Dennoch kam Rooney dem Ausgleich in der 54. Minute äusserst nahe, als er aus 7 Metern freistehend an Muslera scheiterte. Eine Viertelstunde vor Schluss machte er es besser und traf nach schöner Vorarbeit von Glen Johnson zum verdienten 1:1.

Der Treffer war der Auftakt zu einer Schluss-Offensive Englands. Die Bemühungen wurden aber nicht belohnt. 10 Minuten nach dem Ausgleich entwischte Suarez der englischen Defensive und schoss die «Three Lions» endgültig ins Elend.

Legende: Video Uruguay - England: Die Live-Highlights abspielen. Laufzeit 3:52 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 19.06.2014.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Die Antwort ist doch so einfach wie der Fussball: wer die Tore nicht macht, bekommt sie auf der Gegenseite: Rooney allein hätte Kolumbien abschiessen können, ja müssen. Die Südamerikaner brauchten zwei Chancen für 2 Tore. Dass der Liverpooler Suarez, notabene bester Torjäger in der vergangenen Meisterschaft, das Team von Roy Hodgson ins Elend schiesst, war die Blamage pur. Aber es zeigt , dass die Premier League vor allem von starken Ausländern lebt. Es braucht mehr junge Talente wie Sterling.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Diese WM wird zum reinen Süd- und Mittelamerika Festival. Kolumbien, Uruguay, Argentinien, Brasilien, Mexiko, wer weiss vielleicht erwischt es noch Italien und Costa Rica kommt auch weiter. Von den Europäern haben mich bisher nur die Kroaten und Deutschen überzeugt. England ist einmal mehr eine Enttäuschung, aber sie wären wirklich viel stärker als GB. Man stelle sich bloss vor, wie das Spiel gestern mit einem Sturm mit Rooney und Bale hätte ausgehen können.
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  • Kommentar von Peter H., Baden
    Schade, dass der Rassist Suarez hier zum Matchwinner wird. Eine solche Person sollte im Fussball eigentlich nichts zu suchen haben...
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    1. Antwort von Ellen Anders, Basel
      Politik hat im Fussball nichts verloren, also sollten wir sie auch auf dem Platz ausblenden. Meinungsfreiheit muss jedem zugestanden werden, egal, ob sieine der eigenen Meinung entspricht. Aber schade, dass die Engländer fast draussen sind.
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    2. Antwort von ruedi, Züri Oberland
      @Ellen Anders: Es geht hier ja auch nicht um Politik, sondern um Respekt gegenüber Mit- und Gegenspielern. Und dieser gehört sehr wohl zum Fussball.
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    3. Antwort von mätteli, winterthur
      was hat suarez gesagt? hab's nicht mitbekommen.
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