Argentinien 1978: Jubel in der Diktatur

Argentinien holte sich an der Heim-WM 1978 den Titel. In Erinnerung bleiben aber auch die Schmach der Deutschen in Cordoba und die politische Situation im Gastgeberland.

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Kempes schiesst Argentinien zum Titel

2:37 min, vom 28.5.2014

Argentiniens Titelgewinn 1978 stand unter dem Zeichen der faschistischen Militärjunta, welche 1976 die Macht übernommen hatte und mit Folter und Terror herrschte.

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Argentiniens dubioser Kantersieg

0:57 min, vom 28.5.2014

Der zweifelhafte Kantersieg

Wie es zum für die Finalqualifikation entscheidenden 6:0-Sieg Argentiniens über Peru in der Zwischenrunde kam, ist bis heute umstritten. Der Verdacht auf ein «gekauftes Spiel» sitzt tief.

Baumeister von Argentiniens fussballerischem Erfolg waren Stürmer Mario Kempes, mit 6 Treffern Toptorschütze, und Nationaltrainer Cesar Luis Menotti mit seiner Offensivphilosophie.

Das Wunder von Cordoba

Titelverteidiger Deutschland schied in der Zwischenrunde aus. Vor dem Spiel gegen Österreich sagte Berti Vogts: «Klar, die putzen wir weg, 5:0 oder 6:0.» Es sollte anders kommen: Österreich feierte mit einem 3:2 den ersten Sieg über den Nachbarn seit 47 Jahren. Das «Wunder von Cordoba» ging in das österreichische Volksgut ein - in Deutschland spricht man noch heute von der «Schmach von Cordoba».

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«I wer' narrisch» - das Wunder von Cordoba

1:29 min, vom 28.5.2014

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