Spanien 1982: «Grande Paolo» und ein Nichtangriffspakt

Paolo Rossi schoss Italien nach einer zweijährigen Sperre zum 3. WM-Titel. Geprägt wurde die Endrunde 1982 aber auch von Unsportlichkeiten.

Video «WM 1982: Zusammenfassung Final Italien - BRD» abspielen

Italien lässt der BRD keine Chance

0:58 min, vom 28.5.2014

3 Unentschieden reichten der «Squadra Azzurra» dank der höheren Anzahl erzielter Tore zum Weiterkommen. Der 3. WM-Titel folgte, die Turniermannschaft Italien war geboren.

Rossis Show

Zur grossen Figur avancierte Paolo Rossi. Bis kurz vor der Endrunde hatte der Juve-Stürmer wegen eines Wettskandals eine zweijährige Sperre abgesessen. Mit 6 Treffern krönte er sich zum Torschützenkönig. Der zerbrechlich wirkende Stürmer traf unter anderem beim 3:1-Sieg im Final gegen die Bundesrepublik Deutschland zum 1:0.

Video «WM 1994: Nichtangriffspakt bei BRD - Österreich» abspielen

«Nichtangriffspakt» hilft der BRD

1:03 min, vom 28.5.2014

Die «Schande von Gijon»

Die BRD schrieb 2 unrühmliche Kapitel. Nach der sensationellen Niederlage gegen Algerien kam die DFB-Elf nur dank dem «Nichtangriffspakt» von Gijon weiter. Die bereits qualifizierten Österreicher und die BRD schoben sich nach dem frühen 0:1 den Ball nur noch zu. Algerien hatte das Nachsehen.

Beim Halbfinalsieg gegen Frankreich rammte Goalie Toni Schumacher Patrick Battiston den Ellbogen ins Gesicht. Der Franzose verlor das Bewusstsein und 2 Zähne - Schumachers Aktion wurde nicht geahndet.

Video «Halbfinal Frankreich - Deutschland 1982: Erstes Penaltyschiessen» abspielen

Schumacher streckt Battiston nieder

1:07 min, vom 18.2.2010

Resultate