Kolumbien bezwingt auch die Elfenbeinküste und ist weiter

In der Gruppe C haben die Kolumbianer den 2. Sieg gefeiert und dank dem 0:0 bei Japan-Griechenland die Achtelfinals erreicht. Ein Doppelschlag von Rodriguez und Quintero (64./70.) brachte in einer animierten Partie die Entscheidung gegen die Elfenbeinküste.

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Spielbericht Kolumbien-Elfenbeinküste

4:34 min, aus FIFA WM 2014 live vom 19.6.2014

Die Kolumbianer hatten bislang noch nie 2 WM-Spiele in Folge gewinnen können. Gegen die Ivorer konnten sie nun aber den Schwung aus dem 3:0-Auftakterfolg über die Griechen mitnehmen und legten mit 2:1 nach. Dank diesem Novum und dem Remis zwischen Japan und Griechenland stehen «Los Cafeteros» in der K.o.-Phase.

Dabei hatten die Südamerikaner nach einer torlosen 1. Halbzeit zunächst Anlaufschwierigkeiten. So waren es nach der Pause die «Elefanten», die den Druck erhöhen konnten. Zudem erhielten diese ab der 60. Minute Verstärkung durch Didier Drogba. Die Einwechslung des Rekord-Torschützen hatte die Elfenbeinküste schon gegen Japan auf die Siegesstrasse geführt.

Drogba: Der Effekt blieb aus

Doch diesmal brachte Drogbas Auftritt dem Gegner die Initialzündung. Im Anschluss an einen Corner erzielte James Rodriguez die Führung für Kolumbien, indem er das Kopfballduell gegen Drobga für sich entscheiden konnte. Es ist dies bereits das 3. Tor des 22-jährigen Offensiv-Juwels an dieser WM. Nur 6 Minuten später erhöhte Juan Quintero auf 2:0. Es ging in dieser hohen Kadenz weiter. In der 73. Minute kam mit dem 2:1 des AS-Roma-Profis Gervinho nach einem herrlichen Dribbling die Hoffnung für die Westafrikaner zurück.

Die physisch starke Elfenbeinküste drückte noch einmal vehement auf den Ausgleich. Auch Drogba hatte in der Schlussphase aussichtsreiche Szenen, doch die Geschichte mit der Wende wiederholte sich nicht.

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Serey Die: Tränen und Fehler

0:23 min, aus FIFA WM 2014 live vom 19.6.2014

Serey Die: Tränen und Fehler

Grosse Emotionen waren schon vor dem Anpfiff aufgeflammt. Natürlich wegen des feurigen kolumbianischen Anhangs, der seine Mannschaft auch in Brasilia lautstark und zahlreich unterstützte. Vor allem aber wegen Geoffroy Serey Die: Basels Mittelfeldspieler vergoss während dem Abspielen der Nationalhymne hemmungslos Tränen.

Der 29-Jährige konnte sich dann aber gleichwohl auf seinen 7. Einsatz mit der ivorischen Auswahl fokussieren. In der 1. Halbzeit setzte er einige Akzente. In der 70. Minute leistete er sich dann aber einen Lapsus. Ein Ballverlust Serey Dies ermöglichte dem Gegner einen Konter, der am Ursprung des 0:2 stand.