Zum Inhalt springen

FIFA WM 2014 Nigeria wirft Bosnien aus der WM

Nigeria hat Bosnien-Herzegowina mit 1:0 bezwungen und die Achtelfinal-Träume des WM-Neulings damit frühzeitig beendet. Peter Odemwingie stiess mit seinem Treffer dagegen die Tür zur K.o.-Phase für die «Super Eagles» weit auf.

Legende: Video «Nigeria-Bosnien: Die Highlights» abspielen. Laufzeit 3:57 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 22.06.2014.

Das goldene Tor fiel in der 29. Minute. Odemwingie trug den Ball durchs Mittelfeld nach vorne und spielte Emmanuel Emenike am rechten Flügel an. Dieser setzte sich rustikal gegen Emir Spahic durch und passte zurück ins Zentrum, wo der inzwischen auf die Fünfmeterlinie geeilte Odemwingie nur einzuschieben brauchte.

Mit Odemwingie traf ausgerechnet jener Spieler, den Trainer Stephen Keshi nach zwei Jahren Absenz ins Nationalteam zurückgeholt hat. Der bei Stoke City engagierte Stürmer hatte sich mit dem Coach verkracht und musste vor seiner Rehabilitation vor Trainer und Verband zu Kreuze kriechen.

Dzeko im dreifachen Pech

Die 2. knappe Niederlage für Bosnien-Herzegowina in Folge (nach dem 1:2 im Startspiel gegen Argentinien) kam auf unglückliche Weise zustande. Denn eigentlich hätten die Spieler von Coach Safet Susic in Führung gehen müssen. Doch ein Treffer von Edin Dzeko wurde wegen angeblichen Offsides vom neuseeländischen Schiedsrichtertrio aberkannt (21.) - zu Unrecht.

Dzeko wurde zur tragischen Figur der Partie: In der Nachspielzeit hatte der Manchester-City-Stürmer zweimal die Gelegenheit zum 1:1. Erst köpfelte er die Kugel direkt in die Hände des nigerianischen Keepers Vincent Enyeama. Dann schloss er nach einer Drehung aus 7 Metern ab; Enyeama wehrte aber mit etwas Glück an den Pfosten ab.

Zuvor hätten Ogenyi Onazi und Emenike beinahe für die Entscheidung zugunsten Nigerias gesorgt.

Ein Remis reicht Nigeria

Die Westafrikaner haben damit einen grossen Schritt zur erstmaligen Achtelfinal-Qualifikation seit 1998 gemacht. Ein Remis im abschliessenden Spiel gegen Argentinien reicht dem Team von Coach Stephen Keshi. Sollte Iran nicht gegen Bosnien gewinnen, könnte sich Nigeria gar eine Niederlage leisten. Bosnien-Herzegowina ist hingegen ausgeschieden.

16 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von André Piqu., ebikon
    "Nigeria wirft Bosnien aus der WM" - eigentlich müsste es heissen: Linienrichter wirft Bosnien aus der WM. War ein Paradebeispiel wie Linien- und Schiedsrichter eine Partie bestimmen können und über ein Schicksal einer Mannschaft an einer WM entscheiden können...kann einfach nicht verstehen, wieso nicht endlich elektronisch bestimmt wird über Abseits...es gab schon so dermassen viele Fehlentscheide...einfach traurig...so schade für Bosnien...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von halil mahmud, ebikon
      hach, wein nicht rum hier!!! dzeko hatte chancen für 3 spiele... wegen einer fehlentscheidung hier einen auf super befürworter der elektronischen hilfsmittel zu machen ist sowas von lächerlich... echt he...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Beat Theiler, ebikon
      Leider wahr... die Linienrichter sind mit wenigen Ausnahmen katastrophal. Da reden alle über die super Torlinienkamera... und loben das - es müsste vielmehr was gegen diese willkürlichen fahnenschwinger gemacht werden - ob elektronisch - weiss nicht - aber ein schiri am bildschirm oder was auch immer...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von lejla habibija, Stuttgart
    Das Tor von đzeko war kein off side der Schiedsrichter war für Nigeria es gibt sogar Beweise ich habe selber ein foto wie er den keper am knuddeln ist und wie er sich gefreut hat!! :'(
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Koller, Basel
    Ich komme aus Bosnien und danke und ja voll unverdient 1:0
    Ablehnen den Kommentar ablehnen