Nur wenige Schiedsrichter mit WM-Erfahrung

25 Schiedsrichter aus allen 6 Konföderationen hat die FIFA für die WM in Brasilien aufgeboten. An der letzten Endrunde in Südafrika waren die wenigsten dabei. International erfahren sind sie aber alle.

Nur einer von neun europäischen Schiedsrichtern war schon 2010 in Südafrika als Spielleiter dabei: der Engländer Howard Webb. Aus der Champions League und von der EM 2012 sind aber viele Namen bekannt, etwa jene des Portugiesen Pedro Proenca oder des Italieners Nicola Rizzoli.

«Phantomtor»-Schiri dabei, Schweizer nicht

Dass man trotz gröberen Fehlern für die WM aufgeboten werden kann, zeigt das Beispiel des Deutschen Felix Brych, der das «Phantomtor» von Leverkusens Stefan Kiessling im Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim anerkannte. Erstmals seit 1930 findet dagegen eine Endrunde ohne Schweizer Unparteiische statt.

Schiedsrichter aus den anderen Konföderationen sind in Europa naturgemäss weniger bekannt, etwa der Algerier Djamel Haimoudi oder der Amerikaner Mark Geiger. Einige erhielten letztes Jahr am Confederations Cup Gelegenheit, sich auf FIFA-Ebene zu profilieren.