Peru - der Ecuador-Test

Das 2. Schweizer-Testspiel am Dienstagabend in Luzern gegen Peru soll Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld letzte Aufschlüsse vor dem Abflug nach Brasilien geben. Die Südamerikaner treten nicht in Bestbesetzung an.

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Hitzfelds Einschätzung zu Peru

0:33 min, vom 2.6.2014

Vier namhafte Spieler fehlen im Aufgebot von Trainer Pablo Bengoechea für den Europa-Trip der peruanischen Nationalmannschaft: Claudio Pizarro, Jefferson Farfan, Juan Manuel Vargas und Paolo Guerrero sind aus verschiedenen Gründen nicht dabei.

Lob von England

Das Quartett wurde im 1. Test am letzten Freitag im Wembley beim 0:3 gegen England schmerzlich vermisst. Trotzdem gab es vom Gegner Lob. «Sie haben gut verteidigt und sind sehr kompakt gestanden», sagte «Three Lions»-Stürmer Daniel Sturridge.

Im Mittelfeld verdiente sich Jean Deza von Montpellier gute Noten. Er ist einer von fünf Spielern im derzeitigen Kader, die in Europa engagiert sind.

Schwache WM-Quali

Peru soll der Schweizer Nati als Einstimmung auf den ersten WM-Gruppengegner Ecuador dienen. «Beide pflegen einen südamerikanischen Stil», erklärt Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld. «Sie spielen hart, aber technisch gut.» Der Lörracher erwartet wie gegen Jamaika ein Geduldsspiel für seine Mannschaft.

Peru hatte in der Südamerika-Qualifikation enttäuscht und das Ticket für Brasilien deutlich verpasst. Am Ende lag die Auswahl des Anden-Staats 10 Punkte hinter Ecuador, das sich auf Platz 4 direkt qualifizierte.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Die letzte Testpartie der Schweizer Nati vor der WM zeigen wir Ihnen am Dienstag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei sowie im Livestream.